Archiv für April 2006


Nicht nur, dass ich jetzt Montags um 23:10 Uhr immer MTV gucken muss, weil die da jetzt immer MTV Live senden - vor zwei Wochen F.U.R.T., letzte Woche Guns ‘n Roses, diese Woche Metallica und nächsten Montag Die beste Band der Welt - jetzt haben die auch noch die geilste 404-Fehlermeldung die mir seit langem untergekommen ist:

Das ist ja nicht so schön.
Es ist gar nicht gut.
Aber es ist wohl wahr:
Hier ist ein Fehler aufgetreten.
404.
Das ist seine Nummer.
Es ist unsere Schuld.
Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
Wenn es sich für Dich gut anfühlt,
dann schicke doch bitte eine Mitteilung an uns.
Aber am einfachsten ist es,
wenn Du wieder zu MTV gehst.

There is a problem.
And we’re too lazy to translate the whole story.
Please use this form.
Or visit MTV Germany.

Jetzt noch bloggen?? Neeeein, dafür bin ich viel zu müde. Wann ist Martin eigentlich aus dem Wagen gefallen? Das weiß Keiner! Dafür weiß ich, dass ich jetzt ins Bett gehe und den heutigen Abend Morgen verbloggen werde! :)

Nachtrag am 28.04. um 13:58 Uhr - Um 12:04 Uhr wache ich auf, gucke auf die Uhr und habe es in 10 Minuten geschafft mich zu waschen, anzuziehen, zu frühstücken und rechtzeitig um 12:15 Uhr zur Vorlesung “Betriebliche Informationssysteme” zu erscheinen, aber da das keinen interessiert und auch nicht Thema dieses Posts ist, folgt nun der Bericht des gestrigen Abends.

Um 21 Uhr ging’s am Wohnheim los und so ab etwa 21:30 Uhr standen wir an der Theke des Cent Club Cologne. Dort waren wir ja vor zwei Wochen schonmal und der Laden ist perfekt zum aufwärmen und als Treffpunkt geeignet, da der Eintritt frei ist und man Kölsch für 1€ bzw. Erdinger Franziskaner für 2€ bekommt. Die Partizipanten des Abends sind übrigens Maradonna, Flint, Topo, Skuuta, Andreas?, Turbomartin, Bernie, Sebastian W., ein unbekannter Freund namens Bastian und Ichse Michse natürlich.

Irgendwann ab 23 Uhr sind wir dann aufgebrochen um uns eine Partylocation bei der auch noch ein paar Gäste außer uns anwesend sind zu suchen. Weil wir uns weder auf Ding noch auf Roonburg einigen konnten, haben wir uns für den Diamonds Club entschieden. Da war “College Party”; veranstaltet von der Sporthochschule Köln (glaube ich). Sechs von uns sind da rein, haben 8€ bezahlt und kamen somit in den Genuß der vermutlich größten Diskokugel der Welt, Kölsch für 1€, Cola für 4€ (!!!), Haargel für umsonst auf’m Klo, vielen tollen Menschen und Musik die ich zwar eigentlich mag, die mir aber nach x Stunden ohne Abwechslung doch ein wenig auf die Eier ging.

Campus-web.de schreibt dazu: “Bis sechs Uhr morgens steppte der Bär im Diamonds Club. Günstige Bierpreise und eine gute Musikmischung zogen etliche Partywütige in den Club am Hohenzollernring. Da störte auch keinen, dass die Party weder mit der SpoHo, noch mit der Uni etwas zu tun hatte.

2006-04-27-diamondsclub.jpg

Flint, ich und Turbomartin

Naja, um 03:08 Uhr hatten wir den Schuppen wieder verlassen und sind somit natürlich exakt 8 Minuten nach Schließung des Burger King an selbigem angekommen. Aber Köln ist nicht Berlin, hier bekommt man auch noch mitten in der Nacht was zu essen. (In Berlin vermutlich auch, aber ich muss dort Nachts irgendwie immer hungern, weil ich nie einen offenen Laden finde.) Jedenfalls haben wir eine Geldwäscherei Pizzaria gefunden die uns noch bewirten wollte und somit gab’s noch lecker Happahappa.

Auf dem Rückweg mussten wir noch einen kleinen Umweg über Monheim nehmen um den Turbomartin nach Hause zu bekommen. Kurz nachdem wir Köln verlassen haben, habe ich mir allerdings das Kuschelschwein von der Hutablage gekrallt und habe von Nix mehr mitbekommen. Irgendwann kurz nach 5 Uhr bin ich wieder aufgewacht und zwar pünktlich zur Ankunft am Wohnheim in Bergisch Gladbach. Schnell noch gebloggt, dann ins Bett gefallen und dann bis 12:04 Uhr durchgeschlafen (siehe oben).

P.S.: Weitere Fotos gibt’s hier und vielleicht später mal hier. Im Cent Club wurde glaube ich nicht fotografiert. Es ist zwar einer mit ‘ner Knipse reingekommen, aber der ist gleich wieder gegangen als er gesehen hat, dass Nichts los war.

Das ist einfach zu krank um nicht verbloggt zu werden. Es handelt sich um einen Streich der bevorzugt von japanischen, koreanischen und phillipinischen Kindern gespielt wird. Für dieses äußerst kurzweilige Spiel, braucht man nicht sonderlich viele Utensilien. Man benötigt nur zwei gesunde und kräftige Zeigefinger und einen Mitspieler mit einem ebenso gesundem Poloch!! Dann kann der Spaß beginnen! Wenn der Gegner es am wenigstens erwartet schleicht man sich von hinten an ihn ran, geht ein wenig in die Hocke, nimmt sein Ziel genau ins Auge und rammt ihm nun mit wonne und wucht beide Finger in den Anus!

Kancho

Kancho ist nebenbei bemerkt nichts neues und wird in Japan schon seit vielen Jahren praktiziert. Es gibt sogar eine Spielshow bei der Prominente es bei zufällig ausgewählten Passanten auf offener Straße machen. Gesellschaftlich ist es zumindest in Japan akzeptiert. In Korea hingegen ist man mit Kancho - hier allerdings unter dem Namen Ddong-Chimming bekannt - zwar vertraut, aber zumindest als Erwachsener kann man dafür auch verhaftet werden. Garantierten Schutz* vor einem Kancho-Angriff bieten eigentlich nur die T-Shirts der Anti-Kancho-Kampagne. In Amerika gibt’s übrigens mit dem Wedgie eine durchaus ähnliche, aber westlichere Form dieses “Spiels”.

Edit am 27.04. um 12:47 Uhr: Und zum Beweis, dass es das wirklich gibt, hat der Martin dazu sogar ein Video bei YouTube gefunden! :aquasmile37:

* Die Garantie wird allerdings nicht garantiert

Zur Erinnerung bzw. für die Unwissenden sei einleitend angemerkt, dass Dienstags in der Roonburg immer Freibierparty ist - Eintritt 6€ und dann kann man von 21-23 Uhr soviel trinken wie man will/kann. Normalerweise - zumindest war’s die letzten Semester immer so - sind wir dort im Schnitt mit 4-6 Männeken aus unserem Kurs am Start gewesen. Zeiten ändern sich, doch am besten berichte ich chronologisch.

Es war ein perfekter (fast schon) Sommertag. Die Sonne schien, die Mädels dösten in selbiger und die Burschen spielten im Hof Fussball. Nach so einem Tag war man natürlich motiviert den Abend schön - also mit Bier - abklingen zu lassen. Da es wenig Aufwand erschien kurz nach Köln zu fahren, haben Maradonna und ich sich kurzerhand dazu aufgerafft und sind Punkt 20 Uhr vom Wohnheim losgestapft. Leider war der Fahrscheinautomat in Duckterath kaputt und wir mussten für umsonst nach Köln fahren - keine Sorge die Automatenhotline wurde informiert und hatte unsere Namen.

Der Zug kam, wir stiegen ein und nach 1-2 Stationen fragte ich: “Weißt du wie man da hin kommt?” Zögerliche Antwort: “Nööö!” “Weißt du denn wo die Roonburg überhaupt ist?” “Nö. Du?” “Pff. Keinen Schimmer, bin bisher immer nur mitgeschliffen worden.” Tja, Problem. Wir haben kurz überlegt Deutz auszusteigen, weil wir da schonmal ausgestiegen sind, aber haben uns dann einer spontanen Eingebung folgend für Hansaring entschieden. Ohne einen Dunst ob wir richtig sind oder nicht, sind wir zur U-Bahn gegangen und hatten immer noch das selbe Problem: Wo ist die Roonburg? (Ich habe grade gesehen, dass die auf der Roonstrasse ist! Wer soll denn bitte auf sowas kommen?) Auf jeden Fall haben wir entschieden, dass die an irgendeiner Haltestelle mit dem Zusatz “Platz” ist. Dummerweise hat in Köln scheinbar jede Haltestelle an einem Areal das größer als 2×2 Meter ist die Bezeichnung “Platz”. Die Us am Hansaring fahren jedenfalls am Friesenplatz, Rudolfplatz, Zülpicher Platz und Barbarossaplatz vorbei. Kam uns alles toll vor. Um endlich mal zum Punkt zu kommen, kurz vorm Zülpicher Platz wurde aus der U-Bahn eine Straßenbahn, somit konnten wir das Red Chicken sehen und aus der Bahn hopsen.

20:45 Uhr!! Wir haben’s geschafft, sind auf den Punkt perfekt und für lau nach Köln gekommen. Noch gemütlich ein Kölsch gezischt und dann ging’s in die Roonburg. Drinnen hätte es ruhig ein bisschen voller sein können, aber war schon okay. Cool war, dass wir 10-15 Leute aus San Francisco, Californien kennengelernt haben. Die waren erwartungsgemäß gut drauf. Erwartungsgemäß deshalb, weil die alle unter 21 waren und deshalb keiner von denen zu Hause Bier trinken darf. Da ist eine Freibierparty in Deutschland natürlich ein Knaller.
:beer_tb:

23:45 Uhr haben wir den Laden dann verlassen und haben ohne Stress und trotzdem ohne Wartezeiten die letzte Bahn nach Bergisch Gladbach um ca. 00:15 Uhr noch bekommen. Wegen Hunger sind wir allerdings nicht Duckterath sondern Bergisch Gladbach ausgestiegen und auf Gut-Glück noch am Mäcces vorbei. Drei Cheeseburger und gefühlte sieben Liter Cola später bin ich dann ins Bett gefallen.

Puh! Der Text ist bedeutend länger geworden als ich ihn haben wollte.

P.S.: Mäcces in BG hat übrigens Werktags bis 2 Uhr und am Wochenende bis 3 Uhr auf.

Edit am 26.04. um 19:58 Uhr: Bei tilllate.com gibt’s endlich die Fotos vom gestrigen Abend. Da ich die natürlich keinem vorenthalten will gibt’s mich
hier und hier in geiler Tanzaktion* auf dem Floor!! Und zum guten Schluß und um die Sache rund zu machen folgt nun noch ein Foto von Stuessy dem mögigen Westcoast-Poser und Maradonna dem Nur-da-Steher-und-Gucker:

Bastian und ich

* Nein! Ich stehe nicht nur cool auf der Tanzfläche rum!! :nono_tb:

Leider war ich vor drei Wochen so voll wie eine Haubitze leicht beschickert, so dass der eigentliche Bericht zum Kegeln irgendwie total untergegangen ist. Aber ich hab’ grade gesehen, dass wenigstens die Fotos zum AFC Pokalwürfeln 2006 online sind. Trotz angestrengtem stundenlangen Nachdenken fällt mir aber nichts Gescheites ein was ich dazu jetzt hier schreiben könnte. Wir haben halt im Erftdom gekegelt und Tanja L. hat den Pokal gewonnen.

Dafür habe ich aber heute erfahren, dass kein Mensch weiß was an besagtem Abend nach dem Kegeln eigentlich passiert ist. Volkomuk und ich sind jedenfalls friedlich auf der Couch eingepennt. Volkomuk ist aber wohl irgendwann Morgens schon verschwunden und stand bei den Eltern des Gastgebers im Laden, weil er den Weg raus nicht gefunden hat. Ich muss irgendwann später verschwunden sein. Gastgeber und Freundin wissen auch von Nix, haben mir aber Heute gesagt, dass zumindest in der Wohnung Nichts kaputt gegangen ist und auch sonst keine der üblichen Katastrophen eingetroffen ist. Ist doch auch was… :)

P.S.: Kegeln = Würfeln

Heute war es endlich soweit und nach zwei eher weniger erfolgreichen Trainingssessions konnte die Fuppes-Delegation (Achim, Andreas, Torsten, Thomas, Stefan und ich) des AFCs mit Unterstützung des Kegelfreunds Dennis und Freund des Kegelfreunds Christoph(er?) am alljährlichen Junge Union Fussballturnier teilnehmen.

Unser Motto war, zumindest stand es auf den T-Shirts die wir von EP:ElectronicPartner bekommen hatten, “Alt gegen Neu” und der Name war Programm. Wir waren nämlich mit Abstand die Altherrenmannschaft. Geiler Kommentar der GV Allstars bevor sie gegen uns angetreten sind: “Ihr seid ja Erwachsene!?”. :D

Noch kurz ein paar technische Dinge bevor es losgeht. Wir haben in der BBZ-Halle mit Hallenregeln gespielt, heißt man kann mit Bande spielen, Decke ist Freistoß und sowas eben. Jedes Spiel bestand aus 2x sechs Minuten und natürlich musste jeder einmal gegen jeden spielen. Sieg gibt drei und Unentschieden einen Punkt. Bei gleichstand in der Tabelle entscheidet das Torverhältnis. Noch was? Naja, das Runde muss in das Eckige.

So weiter im Text und wenn ich jetzt wenigstens ein wenig Interesse an Fussball hätte und gelegentlich mal Spielberichte im Internet (o.ä.) lesen würde, dann würde ich jetzt ein paar spannende Zeilen zu jedem Spiel schreiben können. Is’ aber nicht, hier also nur die Ergebnisse in chronologischer Reihenfolge:

AFC Gustorf - Sportfreunde Waldwiese 0:0
AFC Gustorf - Bierfreunde Grevenbroich 4:2
AFC Gustorf - Grevenbroich Allstars 1:1 (2:0)
AFC Gustorf - Freundeskreis 2:2
AFC Gustorf - Junge Union Herren 0:1
AFC Gustorf - Die Losers 0:2
AFC Gustorf - Junge Union Damen 8:0
AFC Gustorf - Endgegner 2:0

Na gut, doch ein wenig Kommentar, aber unspannend: Das Spiel gegen die Allstars war unentschieden, da die Knirpse das Turnier allerdings frühzeitig verlassen hatten, wurden auch alle bereits gespielten Spiele mit denen als 2:0 gewonnen gewertet. Freundeskreis war eins der härtesten Spiele. Wir lagen recht früh 2:0 zurück, aber haben noch einen Ausgleich geschafft. Die Losers war das definitiv härteste Spiel, die haben letztes Jahr das Turnier gewonnen und ihren Erfolg in diesem Jahr wiederholen können. JU Damen war dafür das geilste Überhaupt, wenn wir auch nur ein klein wenig ernsthaft gespielt hätten, dann hätten wir vermutlich 8627:0 gewonnen!! Naja, jetzt können wir uns rühmen gegen 14 jährige Mädchen gewonnen zu haben, wer kann sowas schon von sich behaupten? Endgegner war ein eigentlich sehr starker Gegner, aber die haben gegen 17:40 Uhr wesentlich mehr abgebaut als wir es getan hatten und deshalb konnten wir die 2:0 putzen - das hätten wir sonst Anfangs nicht geschafft.

Alles in allem sind wir auf einen vierten Platz gekommen, was ich durchaus als einen Erfolg werte. Ich bin jedenfalls Stolz auf unsere Leistung! :) Äi Dschäi Prümm (der Bürgermeister der Stadt Grevenbroich) hat wieder die Siegerehrung übernommen und wir haben eine Urkunde (Scan folgt), einen Orden (Foto folgt evtl.) und jeder ein Germany-T-Shirt bekommen. (Die “Grevenbroich Hauptstadt der Energie”-Shirts gab’s leider nur für die Plätze 9-7.) Leider gab’s nur ein cooles Germany-Shirt, das habe ich allerdings in einem nervenzerfetzendem Schnick-Schnack-Schnuck-Duell für mich gewinnen können.

Nach dem Duschen haben wir dann noch einen Ausklang im kleinen Kreis gefeiert. Es gab’s erst einen Gyros-Teller und anschließend viel Bier im Williams. Manchmal ist das Leben schon Geil!!!

P.S.: Sobald der Fotograf die Fotos online gestellt hat, gibt’s geile Äktschn-Fotos von mich und die Mannschaft. Man darf also Gespannt sein!

P.P.S.: Muss ich eigentlich was zum Gesundheitszustand sagen? Ich habe weniger blaue Flecken als beim Training davongetragen. Meine Kondition geht für einen Hundertprozent-Null-Sport-Mensch in Ordnung… Ich muss halt nur genug Schlaf und keinen Alkohol vorher gehabt haben. Dann kann ich auch von 10:00 Uhr bis 18:00 in einer Halle (Kein Witz! Das ist anstrengender als auf dem Platz, weil der Ball nie ausgeht!) fussballspielen ohne aus allen Löchern zu pfeifen. Das einzige was mir derzeit wehtut ist mein Hintern, weil die Biergartensaison noch nicht begonnen hat, mein Po deswegen noch nicht abgehärtet ist und ich deshalb nicht den ganzen Tag auf Holzbänken sitzen kann. (Muskelkater werde ich vermutlich trotzdem haben, aber das ist kann ich verkraften.)

Warum hat ein High-Tech-Kid wie ich eigentlich so Low-Tech-Eltern? Auf dem parentalen Rechner sind zwei Dateien, die ich auf’s Notebook transferieren wollte. So weit so simpel. Leider habe ich den USB-Stick in BG vergessen. Der PC hat ein Diskettenlaufwerk - das Notebook nicht. Das Notebook hat einen CD-Brenner - der PC nicht. Über herkömmliche Medien führt also kein Weg zum Datenverkehr. Netzwerkkarte geschweige denn WLAN gibt’s am PC übrigens auch nicht.

Dann hatte ich die Idee die Digi-Cam als Datenträger zu missbrauchen. Kamera und geladene Batterien waren schnell gefunden, aber bei den Eltern gibt’s natürlich keine passenden USB-Kabel im Haus. Nach kurzer Suche im Keller, wo noch jede Menge Computer-Krams von mir rumsteht (auch ca. 5.000 USB Kabel, aber nicht das eine Passende!!), habe ich immerhin einen USB-Kartenleser gefunden. Blöd nur, dass der keine SmartMedia-Karten (der Kartentyp meiner Digi-Cam) lesen kann.

Dann ist mir eingefallen, dass ich in irgendeiner Kramkiste, die voll mit Kulis ist, noch eine 8 MB CompactFlash-Karte rumfliegen habe. Die war auch schnell gefunden und die Daten vom PC überspielt. Dummerweise passen CF-Medien nicht in den internen Kartenleser vom Notebook und der USB-Kartenleser wollte partout nicht vom Gerät erkannt werden. Aber ich wäre nicht Mr. High-Tech wenn ich nicht einen tollen PCMCIA*-CompactFlash-Adapter für’s Notebook hätte.

Langer Rede kurzer Sinn, die Daten sind hin… Äh? Nein! Die Daten sind sicher vom elterlichen PC auf’m Notebook gelandet! Heißa!!

Weil’s grade hier hinpasst. Mein Laserdrucker kann kein USB und mein Notebook hat keinen parallelen Anschluss - drucken geht also nur über sehr verquere Umwege! Dafür hat das tolle neue Notebook Bluetooth, aber das Handy kann nur Infrarot!! ICH KÖNNTE KOTZEN!!!!!einself!!!! :furious_tb:

* Eigentlich ja PC-Card, aber die Bezeichnung hat sich irgendwie nicht durchgesetzt

Ich lese grade Stephen King’s Kurzgeschichtensammlung “Im Kabinett des Todes“. Kann es irgendwie sein, dass Herr King ein wenig Probleme mit seiner Männlichkeit hat? Ich zeige im folgenden Textbeispiele aus dem Buch - das kursive sind wortwörtliche Zitate.

Erste Geschichte “Autopsieraum vier”: Ein Typ wird für Tod gehalten und soll autopsiert werden. Er liegt nackt auf dem Tisch und die Ärztin untersucht den vermeintlich Toten grade, als ein Assistensarzt in den Raum kommt. “[...] heiliger Scheiß, Doc, was machen Sie da? Wollen Sie ihn ins Leben zurückmassieren?” Sie sieht sich benommen um, weiß nicht gleich, wovon er redet … bis sie merkt, dass sie jetzt ein weitgehend steifes Glied in der Hand hält. [...] Bei einer nahezu identischen Geschichte von Alfred Hitchcock konnte der “Tote” nur eine winzige Träne rausdrücken um zu zeigen, dass er noch lebt - bei King muss es ein eregierter Schwanz sein.

Zweite Geschichte “Der Mann im schwarzen Anzug”: Ein Junge geht in den Wald zum Angeln. Dabei begegnet ihm ein Mann im schwarzen Anzug der den Tod oder den Teufel darstellen soll, dieser erzählt dem Jungen, dass seine Mutter grade gestorben ist und sagt weiterhin: “Und du willst ohnehin nicht ohne deine kostbare Mommy leben, das kannst du mir glauben. Denn dein Vater gehört zu der Sorte von Männern, die irgendein warmes Loch brauchen, um ihn reinstecken zu können, glaub mir, und wenn nur du zur Verfügung stehst, wirst eben du dafür herhalten müssen.

Dritte Geschichte “Alles, was du liebst, wird dir genommen”: Ein Vertreter für Feinkost sammelt Toiletten-Graffitis. Einer lautete: “Ich hatte Jim Morrisons Schwanz in meiner Knabenschnute (Lawrence, Ks).” [...] Ein anderer lautete: “Albert Gore lutscht mein geiles Rohr (Murdo, S Dak).”

Vierte Geschichte “Der Tod des Jack Hamilton”: Ein Kerl beschreibt in seiner Erinnerung einen toten Kumpel von sich. “Und sie sagen auch (das flüstern sie eher), alle wüssten doch, dass John Dillinger einen Prügel hatte wie ‘n Baseballschläger. Und der Kerl [...] hatte nur die üblichen fünfzehn Zentimeter. [...] Ich kannte Johnnie, seit wir uns damals in Pendleton, Indiana, in der Besserungsanstalt trafen. Ich habe ihn angezogen gesehen, und ich habe ihn nackt gesehen, und Homer Van Meter kann ihnen sagen, dass er zwar einen anständigen Riemen hatte, aber keinen besonders riesigen. (Ich erzähle Ihnen, wer einen Riesenriemen hatte, falls Sie das interessiert: Dock Barker - dieses Muttersöhnchen! Ha!)

Fünfte Geschichte “Im Kabinett des Todes”: Ein Amerikaner ist irgendwo in Mexiko in einem Verhörraum und wird grade einer Foltermaschine vorgestellt, die Stromstöße austeilt. “Damit lassen sich die Gliedmaßen berühren … der Rumpf … natürlich die Genitalien … aber er lässt sich auch an Orten einführen, wo - entschuldigen Sie den unfeinen Ausdruck - die Sonne niemals scheint. [...]“

Sechste Geschichte “Die Kleinen Schwestern von Eluria”: Ein Typ ist in einer Art Lazarett aufgewacht und schaut sich grade um. “[...] er hing neunzig Zentimeter über seinem Bett, von einer komplexen Anordnung weißer Gurte gehalten. [...] Einer der Gurte verlief unter seinen Pobacken und hob seinen Schritt in einer Weise an, als würde er die Wölbung seiner Genitalien der grauen und verträumten Luft darbieten.”

Scheiße was soll das? Was hat Stephen King nur für ein verdammtes Problem mit Penissen? Ich habe außer “The Green Mile” (damals übrigens “Live” als Fortsetzungsroman gelesen) nie was von Stephen King gelesen. Ist der Typ immer so? Ich hätte ja Nichts gesagt, wenn das Mal vorgekommen wäre - wäre mir dann vermutlich nichtmal aufgefallen - aber in jeder einzelnen verdammten Geschichte irgendwas über Penisse zu schreiben…? Und es kommen noch acht weitere Geschichten… :annoyed_tb:

Besonders gruselig oder spannend sind die Geschichten übrigens auch nicht.

Und? Hat meine Leserschaft schon Eier gesucht und gefunden? Wenn nicht wird’s höchste Zeit. Sofern mich mein bei der Kommunion angelerntes Wissen nämlich nicht ganz täuscht, ist heute der große Tag an dem der olle Jesus aus dem Grabe auferstanden ist!

Stellt sich nur die Frage:

P.S.: Merkt übrigens einer den Unterschied? Ich glaube keiner der hier Anwesenden verspürt nun den Drang dänische Botschaften in Flammen aufgehen zu lassen - egal ob der Gag gefallen hat oder nicht.

P.P.S.: Man beachte bei dem Eierbild bitte auch die Rentnerschar im Hintergrund. Es handelt sich bei dem Foto nämlich mitnichten um Zoophilie. Somit bleibt für mich nur Eins zu fragen: WTF???

Was für ein verkackter (Ostersonn-)Tag! Keiner da - das schließt natürlich sämtliche Bekannte und Verwandte ein und ich häng’ den ganzen Tag nur vor der Glotze. Zwischendurch räume ich Katzenscheiße weg, aber mit dem Schüppchen im Streu nach dem “schwarzen (eigentlich ja braunen) Gold” wühlen ist wenigstens fast wie Eiersuchen. Warum kacken die Biester nur so viel? Internet habe ich auch nur sporadisch, da die Eltern nur ein analoges Modem haben und da macht surfen natürlich nicht wirklich Spaß. Bier gibt’s auch keins im Haus. Dafür habe ich eine Zigarre und ‘ne Flasche Whisky gefunden… Hm? Neeein, sowas mache ich nicht. Und sonst? Auf Computerspielen habe ich keinen Bock, meine Bücher habe ich wie schon erwähnt in Schäbbisch Gläbbisch vergessen, dafür habe ich heute schon 2 Spielfilme geguckt. Jetzt ist 22:20 Uhr und ich überlege ernsthaft ob ich in’s Bett soll, dummerweise bin ich natürlich nicht müde. Wovon auch? Dumididum… [Hier peinliche Gesprächspause einfügen] Ich hoffe wer auch immer diesen Post hier liest, findet ihn genauso Langweilig wie ich mich momantan fühle. Dann hat er wenigstens seinen Zweck erfüllt. Obwohl? Der Zweck soll ja eigentlich sein meine Langeweile zu zerstreuen und nicht selbige bei anderen herbeizurufen. Ach egal. Over and out! Ich muss eh nochmal nach den Katzenklos gucken! :evil:

Was machen zwei männliche Twenty Somethings die beide sturmfreie Buden haben weil die Eltern fluchtartig dem Ostertrubel entfliehen? Rüschtüsch! Die fetteste Hausparty die Deutschland je gesehen hat. Videoabend!! Und was für einen! Etwa 4 Kilo Nachos mit Dipp, später bereichert durch die gleiche Menge Cola und lecker Knoblauch mit Pizza, extremst mögige Filme, mögige Filme, bekackte Filme* (wie der Dude sagen würde) und Nabelbrüder mit ‘ner Maus auf Speed haben den Abend zu einem vollen Erfolg gemacht.

Dummerweise war der Stuessy auf dem Rückweg aus Monheim dann doch ein wenig müde und hat irgendwie verpeilt wie man von der A46 auf die A57 und wieder auf die A46 kommt (A46->A57->A46 muss so sein! Die Autobahnbauer haben beim Bau nämlich auch gepennt.) Naja, halb so schlimm, war nur ein Umweg von 30 Kilometern, aber 2 Uhr Nachts auf ‘ner leeren Autobahn ist das zumindest kein zeitlicher Verlust! ;)

* Merke!! Wenn Videotheken-Menschen ausnahmsweise mal reden, dann beim nächsten Mal bitte auch zuhören und die feine Ironie raushören!!

Das ist mir schon lange nicht mehr passiert! Ich habe ein Buch reglerecht verschlungen - es quasi an einem Stück mit nur wenigen Pausen durchgelesen. Doch wie jede Geschichte sollte auch diese vorne beginnen…

Ich bin über’s Wochenende nicht zu Hause, weil erstens über’s Osterwochenende keiner freiwillig in Schäbbisch Gläbbisch sein will und zweitens die Eltern mir Katzensitting aufgenötigt haben. Naja, Gestern wollte ich jedenfalls zum entspannen in die Badewanne. Da in der Wanne liegen ohne was zu lesen aber Arsch ist und ich dummerweise meinen PDA (also meine Bücherstube) in Bergisch Gladbach vergessen habe, musste ich mich im parentalen Lesefundus umschauen und bin fündig geworden. Dan Brown’s Meteor sollte das Buch meiner Wahl sein. (Ich bin nicht so geübt im Rezensieren und Sachen schmackhaft machen also bitte ich um Nachsicht für den folgenden Absatz.)

Das Buch zu klassifizieren und in eine Schublade zu stecken fällt mir ein wenig schwer. Ich würde sagen es ist ein politisch motivierter wissenschaftlicher Verschwörungsthriller mit einem Touch Science Fiction. Doch um was geht es überhaupt? Im Kern geht es um den Verfall der Popularität der NASA, dem damit verbundenem Rückgang der finanziellen Mittel und im schlimmsten Fall einer Privatisierung der staatlichen Weltraumbehörde. Was nun vielleicht unspektakulär klingt wird vielleicht schmackhafter wenn man den Schuh andersrum anzieht. Das (auch in der Realität) schwer angeschlagene Image der NASA, durch viele Fehlschläge und Fehlinvestitionen, wird für einen politischen Machtkampf der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen herangezogen. Doch Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfes findet die NASA den “heiligen Gral” - einen vor über 200 Jahren in der Arktis gelandeten Meteoriten, der den Beweis für außerirdisches Leben liefert. Ein Team von unabhängigen Wissenschaftlern kann die Echtheit des Fundstücks beweisen, aber irgendeine mysteriöse Kraft will mit allen Umständen verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt und schreckt auch vor Mord nicht zurück.

Ich bin generell ein geübter und schneller Leser, aber das ich ein 622 Seiten starkes Buch in 24 Stunden (geschätze 8 Stunden reine Lesezeit!!) durchknalle ist dann doch eher sehr ungewöhnlich! Aber ich war von der ersten bis (fast*) zur letzten Seite gefesselt. Fairerweise muss man noch dazu sagen, dass es kein sonderlich anspruchsvolles Buch ist. Im Kino würde man Popcorn-Kino dazu sagen. Aber wie bei einem guten Popcorn-Kino-Film sieht man auch hier über kleine Ungereimtheiten und gelegentliche arg konstruierte Zufälle und Begebenheiten weg.

P.S.: Ich wollte den Beitrag erst “Leseratte” nennen, habe aber aus Pietätsgründen darauf verzichtet.

* Die letzen zwei (vor allem aber das letzte) Kapitel hätte sicher der gute Herr Brown aber echt sparen können.

Obwohl das Training der letzten Woche die Hölle auf Erden war (zwar lustig aber hölle) haben wir uns zu einem zweiten Training am heutigen Karfreitag durchringen können. Wir waren wieder im LaOla Fussballcenter in Gla’bach und wir waren wieder nur zu Sechst (von eigentlich 9 Leuten die auch mitspielen wollen). Diesmal übrigens mit viel Schlaf und wenig (eigentlich keinem) Alkohol. War auch deutlich besser, wenn auch wesentlich schmerzhafter. Kein Witz - mein rechtes Bein ist zu 80% blau-grün und ich habe ‘ne fette Beule! Aber diesmal gibt’s eigentlich keinen Anlass zum jammern, trotzdem hätte ich natürlich jetzt nichts dagen die Dienste einer netten Krankenschwester in Anspruch zu nehmen! *hüstel*

Naja, hab’ grade gefrühstückt und ich lasse nun das Badewasser einlaufen. Gleich erstmal chillen und relaxen.

P.S.: Ich hoffe das die Eltern wenigstens eine Pizza Frutti-di-Mare im Eisfach haben, schließlich muss man heute Fisch essen.

Reissdorf mit Zitronenkuchen - 21 Uhr Köln - Cent Club - Eintritt Frei - Sofas - Weizen 2 Euro - 3 Liter fott - Chick0n Dön0r - jetzt Bett - Ausschlafen können - Geil!

Edit am 13.04. um 09:30 Uhr: Und weil ich so schreibfaul war und bin muss man sich die Langfassung woanders durchlesen.

Bei einer Parallelinstallation von Windows und Linux bleibt als kleinster gemeinsamer Nenner, für eine Datenaustauschplatte/-partition, normalerweise nur Fat32. Die NTFS-Treiber für Linux sind immer noch sehr buggy und Schreibzugriffe sollte man damit eher nicht machen. Warum eigentlich soll man Linux immer alles beibringen um kompatibel zu Windows zu werden und nicht mal den anderen Weg gehen? Mit Ext2 Installable File System For Windows ist es möglich Ext2 und Ext3 als Windowslaufwerk zu “mounten”. Bei Ext3 geht natürlich unter Windows die Journaling-Fähigkeiten verloren, aber zumindest kann man hier - im Gegensatz zu Fat32 - auch Dateien größer 4 GB anlegen.

Gute Sache das! :aquasmile33: