Archiv für Mai 2006


Von draußen vom Walde komme ich her und ich muss euch sagen… äh, nein! Wie komme ich denn jetzt aus der Nummer wieder raus? Naja, ich war natürlich nicht im Wald, sondern wieder im Kino. Es sind nämlich Ian McKellen Wochen bei Stuessy und heute stand Magneto auf der Speisekarte. So und damit’s auch der letzte rafft: Ich war in “Der letzte Widerstand”, dem dritten Teil der X-Men Reihe.

Die Story ist wie’s sich für so einen Film gehört schnell erzählt. Jemand entwickelt ein “Heilmittel” für Mutanten, mit dem das X-Gen vollständig aus dem Körper entfernt wird. Magneto nimmt das zum Anlaß mit seiner Bruderschaft einen Kriegszug gegen die Menschen zu führen, um endlich die Weltherrschaft zu erlangen. Doch die X-Men versuchen dem Treiben ein Ende zu bereiten und wieder ein Gleichgewicht und den Frieden herzustellen. Achso außerdem ist Jean Grey nicht wirklich im zweiten Teil gestorben und kehrt als Dark Phoenix zurück.

Die Effekte sind der Hammer. Das fängt bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie den 20 Jahre jüngeren Gesichtern von Charles Xavier und Eric “Magneto” Lensherr an und hört bei bombastischen Mutantenkräften die buchstäblich Berge (oder Brücken) versetzen können auf. Vor allem im unvermeidlichem Showdown wird ein Effektfeuerwerk vom Stapel gelassen, dem man seine Kosten von 150 Millionen Dollar durchaus ansieht.

Die neuen Mutantenkräfte im Überblick: Die Bruderschaft wird nun verstärkt durch Jean Grey die zu Phoenix geworden ist und nun eine nahzu allmächtige, leider außer Kontrolle geratene, Telekinese beherrscht. Ganz neu ist Juggernaut, der, wenn er einmal in Schwung gekommen ist, von Nichts aufgehalten werden kann - okay fast Nichts, aber ich will ja nicht zu viel verraten. Dann gibt’s ein asiatisches Stachelschwein, einen der sich vervielfachen kann und ein flotte Flitzerin mit X-Gen-Radar. Die X-Men haben natürlich auch Zuwachs bekommen. Ein Mann der sich in (offensichtlich nicht magnetisches) Eisen verwandeln kann, der aber keine nennenswerte Rolle im Film hatte. Dann ein Mädel das durch Wände gehen kann, was nicht nur für die X-Men sehr nützlich ist, sondern auch für eine lustige Szene mit Juggernaut gesorgt hat. Rebecca Romijn, die wieder die Mystik verkörpert hat, taucht in dem Film komplett nackt und glücklicherweise dunkelhaarig auf… Uiuiui… 5 Sekunden denkaussetzer!! Das genaue Gegenteil von Sexy ist dann übrigens Frasier-Darsteller Kelsey Grammer als Beast. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was der denn tolles kann außer Blau sein. Beim Finale habe ich dann festgestellt, das er sich zwar ordentlich prügeln kann, seine besondere Fähigkeit aber in der Tat hauptsächlich aus Auf’s-Sofa-haaren besteht! Toll! Ach ja, keine Mutantenfähigkeit, aber erwähnenswert finde ich, dass ein Richard von Weizsäcker Double die Rolle des Präsidenten der US of A spielt.

Bleibt mein persönliches Fazit: X-Men 3 ist ein effektlastiges Popcorn-Kino; eben ein lupenreiner Mainstream-Unterhaltungsfilm. Wenn man sich auf sowas einlassen kann, dann ist’s ein spitzenmäßiger Streifen mit viel Aktion und Humor. Eine der besten verfügbaren Comic-Verfilmungen, für die man allerdings die vorherigen beiden Teile gesehen haben muss um die Zusammenhänge (z.B. Rogue) zu kapieren.

Das Schlechte am Film: Ich habe nicht gewusst, dass nach dem Abspann noch eine Szene kommt. Die habe ich natürlich verpasst und weiß jetzt nicht was da passiert! :(

Und zum Abschluss noch eine Filmkritik von Frank Neumann die mir sehr gut gefallen hat.

Nachtrag: Inzwischen weiß ich Bescheid was nach dem Nachspann noch passiert ist. Xavier ist in den Körper des Hirntoten der im Film kurz gezeigt wurde übergegangen. Deshalb hat der auch so debil wissend in Wolverins Richtung gegrinst, kurz bevor er zerplatzt ist. Noch deutlicher als es kurz vorm Abspann eh angedeutet wurde, hat Magneto wohl seine Kräfte wieder. Und damit vermutlich auch Mystik, Rogue und die anderen “geheilten”.

Die oberste Etage im Haus meiner Eltern besteht aus zwei Räumen; einem Büro und einem Gästezimmer. An den Wochenenden während der Hochschulquartale befinde ich mich meistens in besagtem Gästezimmer. In beiden Zimmern befindet sich ein Katzenpestturm. Manchmal sitze ich stunden- ach was! tagelang da und starre mit hasserfülltem Blick auf den bekackten Kackturm mit dem ich mir das Zimmer teilen muss(te).

Grade hat aber die eklige Rote den eh schon recht wackeligen Turm im Büro mit ihrem fetten Körper eingerissen. Da meine Mutter (meinem Vater wär’s eh egal) dieses Wochenende irgendwo im Hunsrück ist, habe ich kurzerhand den zerstörten Turm entsorgt und den verhassten Turm ins andere Zimmer verfrachtet. Schon sieht’s hier, also im Gästezimmer, wieder viel mögiger aus, außerdem kann man nun auch wieder problemlos das Fenster öffnen. Fehlen zwar noch etwa 8.827.382.129 andere Sachen damit ich mich wohl oder heimisch fühlen würde, aber immerhin ein Anfang ist gemacht.

Wird echt Zeit, dass das Studium zu ende geht, ich wieder Geld verdiene und ich mir endlich wieder eine eigene Wohnung leisten kann. Wieso bekommt eigentlich seit Hartz-4 fast jeder arbeitslose Jugendliche eine Wohnung vom Staat bezahlt (war vor Hartz-4 nicht so!!), aber Nicht-Unterschichtler sozial Bessergestellte wie ich können gucken wo sie bleiben? Bekacktes Deutschland!!! Wer gründet mit mir einen eigenen Staat? Irgendwer sollte schonmal mit dem Bau von Autobahnen anfangen! Muhuha, war der gemein!! :twisted:

Ich bin heute Morgen um ca. 13 Uhr aufgewacht. Mir ging’s eigentlich gut und deshalb habe ich nicht lang gefackelt, mich angezogen und bin ohne nennenswertes Frühstück direkt nach Köln gefahren. Am Hauptbahnhof ausgestiegen und schnurstracks zum Früh. Dort war’s zwar erwartungsgemäß total voll, aber ich habe mich tapfer durchgekämpft und habe doch tatsächlich im Keller ganze 14 von meinen Kumpels getroffen. Erwartet habe ich fünf und schlau wie ich bin habe ich natürlich nicht geklärt ob überhaupt einer in Köln ist. Aber wie gesagt, ich hab ja gleich eine ganze Horde gefunden. Die hatten schon etwa 5-6 Runden hinter sich und ich musste erstmal aufholen - ging überraschend gut.

Nach zwei anderen Kneipen und einem Döner zum Frühstück sind wir dann schließlich (wie absolut immer) im bekackten Keks gelandet. Wie ich diesen Laden verachte!!! Aber an Vatertag ist’s da eigentlich immer halbwegs erträglich. Wenigstens viele junge Leute. Aber mit 15 Mann sind wir ja eh durchaus genug für eine eigene Fete. Die Musik war zwar wie immer behindert (eben “Stimmungsmusik”) aber da muss man halt manchmal durch. Allerdings kamen die Saufziegen der Gruppe natürlich wieder auf die Idee mit Jäger-Bull loszulegen. Gruppenzwang sei dank habe ich natürlich wieder kräftig mitgebechert. Scheiße bin ich jetzt knülle!!!

Um kurz nach 19 Uhr hatte ich die Schnauze (eigentlich ja die Ohren) voll und bin zurück zum Bahnhof. Dort noch einen Whopper gefuttert, wiedermal gemerkt wieviel geiler der King gegenüber McDoof ist, und mit der S11 zurück nach Bergisch Gladbach gejuckelt. Dort bin ich jetzt, blogge, gucke noch’n wenig X-Men und werde wohl gleich ins Bettchen fallen, was wegen Jäger-Bull aber total sinnlos sein wird. Egal, evtl. geht’s trotzdem die Nacht schon nach Grevenbroich. Schau’n mer mal.

Ich war übrigens wie immer der einzige der nicht mit fremden Menschen geredet hat, aber an Vatertag ist’s eh uninteressant da Köln (wie jede andere deutsche Stadt heute auch) von etwa 96% Kerlen bevölkert wird. Die einzigen Frauen die sich dann raus trauen, sind erfahrungsgemäß… Äh? Ich sag mal so: Sie hoffen wenigstens an diesem Tag mal einen abzubekommen. ;)

Ich komme grade aus Paderborn vom FHDW Volleyballturnier. Jetzt tut es mir voll leid, dass ich grade nicht in der Lage bin dieses Ereigniss mit einem geeignetem Blogeintrag zu würdigen. Trotzdem schreibe ich’s jetzt nieder, weil ich den Kram sonst bis Morgen bestimmt vergessen habe. Wer mehr will kann ja bei Turbomartin oder Topo lesen.

Die Busse sind relativ pünktlich um kurz nach 11 Uhr von Bergisch Gladbach los gefahren. Wegen Stau sind wir dann mit ein wenig Verspätung um 14:30 Uhr in Paderborn angekommen. Die Busfahrt war toll, weil wir klassenfahrtsmäßig Quartett mit Mega-Trucks gespielt haben und bereits reichlich Bier intus hatten.

Das Turnier selber war ganz gut. Unser Kurs hat gleich zwei Teams gestellt. Die Basch0rs und die EDV-Schlampen. Wir haben - und nicht nur wegen dem Alkoholpegel - akzetabel bis ganz gut gespielt. Wegen dem bescheuerten Punktesystem hat’s schlussendlich dann aber nur zu einem 20. (?) Platz für die Schlampen und einem 16. Platz für die Bash0rs gereicht. Ich hätte nur gerne mehr und öfter gespielt, aber wegen der Menge von 32 oder so teilnehmenden Mannschaften war das leider nicht möglich.

Dann ging’s in die bekackteste Partylocation die Paderborn zu bieten hat. Es gab Wände, Ecken und eine Decke. Das war auch schon das besondere. Ansonsten würde ich sagen, dass das ein Ort wäre an dem meine Eltern ihre Goldhochzeit feiern würden.

Als wir dann um 0:15 Uhr wieder im Bus waren und abfahren wollten, fehlte einer. Der Typ hatte sich strunzbesoffen ein Taxi gerufen und wollte zurück nach Hause nach Köln. Der Taxifahrer hat den Knilch dann kurzerhand zum Flughafen gefahren, wo er nun fest hing weil (glücklicherweise) kein Flug mehr ging. Bescheuert!!! Jedenfalls hat der wieder ein Taxi genommen und ist zurück zum Bus gefahren.

Das war aber nicht das Geilste!! Auf dem Rückweg haben wir eine Tussi auf eigenen Wunsch auf einer Raststätte bei Remscheid ausgesetzt. Dabei haben wir auch eine kurze Pinkelpause gemacht und der Bus ist weitergefahren. Kurz drauf ist einer von oben (wir hatten einen Doppeldeckerbus) runtergekommen und hat gesagt, dass noch Leute fehlen!! Der Bus ist mitten auf der Autobahn auf einer Brücke stehengeblieben und die fehlenden Leute sind besoffen auf dem Standstreifen hinterhergerannt. Lebensgefährlich aber brüllekomisch. Vor allem weil die Vermissten aus Eric, Andy? und Sarah Connor of the Wohnheim bestanden.

:jittery_tb:

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert - man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen - bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Was jedoch noch wichtiger ist: Ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade “verloren” hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

 

Turbomartin und ich mit Handtuch in der RoonburgIhr fragt euch nun sicher warum ich hier einfach so scheinbar zusammenhanglos eins der vermutlich besten jemals geschriebenen Bücher rezitiere? Ich sag mal so, wenn euch heute jemand mit einem Handtuch auf der Straße begegnet, heißt das nicht unbedingt, dass er an Waschzwang leidet oder an den Badesee will. Es handelt sich bei dieser Person vermutlich nur um einen Fan des Schriftstellers Douglas Adams. Der ist nämlich am 11. Mai 2001 gestorben und was liegt da näher als am 25. Mai als sichtbares Zeichen der Anteilnahme ein Handtuch mit sich herum zu tragen? Nix! Eben!

Heute ist Towel Day! Packt euch ein Handtuch und tragt es den ganzen Tag mit euch rum!

Wenn man übrigens jemandem an einem anderen Tag als dem 25. Mai mit einem Handtuch begegnet, dann ist man entweder an einem Strand oder man trifft gerade einen intergalaktischen Reisenden. Seit in jedem Fall nett zu ihm, aber leiht ihm besser nichts aus.

Hier ist die offizielle Homepage, hier der Wikipedia Eintrag und bei ZDF heute habe ich den meisten Text dieses Posts geklaut.

Ich komme grade aus Leverkusen. Ich habe mir Da Vinci Code - Sakrileg angeschaut. Jetzt könnte ich eine eigene Review zu dem Film schreiben, aber ich könnte auch schlicht sagen, dass man für sowas auch einfach Google fragen kann. Da der Mensch - und ich im Speziellen - von Natur aus Faul ist, entscheide ich mich natürlich für zweiteres. :tongue1_tb:

Meine Meinung zum Film kann ich trotzdem noch kundtun: Ich hab’s Buch gelesen und fand den Film (trotzdem?) ziemlich gut. Am Anfang ein wenig zu schnell und am Ende ein wenig zu langsam, aber alles in allem durchaus sehenswert.

Mit der Überschrift meine ich natürlich nicht die Haarverbrechen von fiese-scheitel.de, sondern Frisurenvorschläge für den modernen Mann. Nachdem ich hier ja kürzlich Intimfrisurenvorschläge für Weibchen präsentiert habe, bin ich dies der Männerwelt einfach schuldig.

[Hier waren mal Bilder]

Leider musste ich die Bilder aus copyrightgründen entfernen, man kann sie aber noch auf einer japanischen Homepage betrachten.
Hier der gleiche Link in der Google-Übersetzung.

Ich surfte grade bei Pearl, als mir die Phrase “mit Brüsten” natürlich sofort ins Auge viel. Ich meine Pearl ist ja eigentlich eh immer Geil, da die immer den so ziemlich coolsten Tinnef den man für Geld kaufen kann haben. Aber folgendes ist dann schon was besonderes! Ich zitiere:

Mauspad mit BrüstenSo offenherzig, daß es eine wahre Freude ist. Die goldige Schönheit mit dem unschuldigen Lächeln versüßt Ihnen die Zeit am PC auf besonders angenehme Art.

Ein wahrer Genuß - nicht nur für Manga-Fans! Das sexy Mousepad ist genau an den richtigen beiden Stellen mit silikonähnlichem Gel befüllt. Für ein ergonomisches Arbeiten auf Traummaßen.

Mauspad mit BrüstenWährend Sie Ihre Maus wie losgelöst durch Menüs und Anwendungen steuern, ruht das Handgelenk dort, wo es am schönsten ist. Inmitten verführerischer Kurven!

Beflügelt Ihre Hände und die Phantasie! Die beiden wohl geformten Gelkissen passen sich perfekt an und machen jede Bewegung mit. Ihre Hände bleiben extra lange fit!

Was soll man da noch zu sagen? Bestellnummer ist PE-5687-689 und kosten tut’s derzeit nur 6,90€.

Kurz vor meinem grandiosen nächsten Sportereigniss (aka FHDW Volleyballturnier) und nur exakt einen Monat nachdem das Fussballturnier statt gefunden hat, sind heute endlich die Spocht-Fotos der AFC-Fuppes-Delegation online.

AFC Fussballmannschaft 2006

Leider gibt’s keine tollen Aktionfotos von mir. :aquasmile26:

Endlich seit etwa sechs Monaten haben wir’s mal wieder geschafft AD&D zu spielen. Wenn man bedenkt, dass wir vor gar nicht sooo langer Zeit noch regelmäßig jeden Sonntag gespielt haben. :( Naja, weil ich’s hier seltsamerweise noch nie erwähnt habe, obwohl ich vor sechs Monaten ja schon gebloggt habe, folgt nun erstmal ein kurzer Umriss der aktuellen Kampagne.

Aus dem Norden rückt eine gewaltige Armee an, die einfach alles was sich ihr in den Weg stellt vernichtet. Die Herrscher der Rassen und Länderreien haben unsere Gruppe - da wir bereits über eine gewaltige Reputation verfügen - engagiert um eine alte Prophezeiung zu erfüllen. In einem Satz zusammengefasst besagt diese, dass wir den farblosen Drachen erwecken und ihm seine Seele wiedergeben müssen, da nur er der Armee einhalt gewähren kann. Die Seele wurde vor ewigen Zeiten in acht Teile zerschmettert, in als Musikinstrumenten getarnten Artefakten gefangen und im ganzen Land versteckt. Sieben der Instrumente nennen wir bereits unser eigen und sind nun noch auf der Suche nach der Trommel. Die Spur führte uns zum abtrünnigem Kardinal Bomur, der mit dem Besitzer der Trommel in das “Vergessene Tal” verschwunden ist. Ein verwüstetes und von Orks und Kreaturen bevölkertes Land jenseits der südlichen Berge.

Nach einer gewaltigen Schlacht an der Adlerburg, dem letzten Außenposten der freien Völker im Süden, haben wir uns mit Hilfe von magischen Amuletten als Orks getarnt und sind in das Vergessene Tal gezogen. Dort haben wir uns bis zur grauen Stadt durchgeschlagen und hoffen nun dort eine Spur von einem Informanten zu bekommen. Keine Leistung ohne Gegenleistung, also müssen wir zunächst eine unvermeidliche Quest dort lösen. Eigentlich eine simple Seek&Rescue-Mission, aber durchaus knackig, da wir in das Verlies eines orkischen Ausbildungslagers für Elite-Soldaten eindringen müssen. Und dies auch getan haben…

Wer hätte das Gedacht? Lordi - so ‘ne Art Orks auf Plateau-Sohlen - haben mit Hard Rock Hallelujah den diesjährigen Song Contest für Finnland, mit sogar deutlichem Abstand zum zweiten Platz, gewonnen. Ich hätte ja nicht gedacht, dass Europa ausnahmsweise mal richtige Musik zu würdigen weiß?! Nicht immer diesen Schlager/Pop/Plastik-Scheißdreck der sonst immer gewinnt.

Lordi

P.S.: Raabs Anti-Osterweiterungs-Contest ist trotzdem um Längen besser. :sleep_tb:

Manchmal ist Recht schon recht lustig. Folgender Fall hat natürlich rein gar Nichts mit Wirtschaftsrecht zu tun, lockerte aber das Lernen als solches ungemein auf. Alle Personen sind selbstverständlich rein fiktiv und ähnlichkeiten mit realen Personen vollkommen zufällig und unbeabsichtigt.

Fall: Die Eheleute Martin und Anika errichten einen Ehevetrag in welchem unter anderem verankert wird, dass sie eine sogenannte Josephsehe, also eine Ehe ohne Geschlechtsverkehr, führen wollen. Eines Tages bekommt Anika aber doch große Lust und will wieder. Martin der alte Muffel sträubt sich aber mit Händen und Füssen. Er will lieber in Ruhe bloggen und pocht auf den Ehevertrag. Darf sich Martin nun den ehelichen Pflichten entziehen oder nicht?

Lösung: Im § 1353 I 2 steht, dass sich die Ehegatten einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichten. Hiermit wird also der Grundsatz der ehelichen Lebensgemeinschaft verankert, zu dem Tisch und Bett gehören. Nun ist zu prüfen ob man diese Bestimmung vertraglich ändern darf. Laut § 311 I herrscht ja eigentlich eine generelle Vertragsfreiheit im BGB. Da § 311 aber im Schuldrecht und nicht im Allgemeinen Teil begründet ist, gilt dieser auch nur für das Schuldrecht. Das Familienrecht kennt keine Vertragsfreiheit und somit ist alles verboten was nicht ausdrücklich vom Gesetzgeber vorgesehen ist.

§ 1353 ist daher nicht durch einen Vertrag änderbar. Der arme Martin muss also “ran”. Die Frage der Durchsetzbarkeit steht freilich auf einem anderen Blatt! ;)

dampflok.jpg Gestern Abend hatte ich eine tatsächliche Reise der Art wie’s der Betreff dieses Eintrags vorwegnimmt. Ich hatte Gustorf (der Ortsteil wo die Eltern wohnen) noch nicht verlassen, als ich vor dem geschlossenen Bahnübergang stehen bleiben musste. In der Ferne über den Schienen hatte ich bereits unmengen von Qualm gesehen, als langsam eine Dampflokomotive auftauchte, die durch mein beschauliches Heimatörtchen knatterte. Lustigerweise war dies durchaus bezeichnend für das eigentliche Ziel meiner Reise.

Ich hatte mich nämlich mit den Jungs meiner Ausbildung zu einem Nachtreffen der IT8B verabredet. Meine Ausbildung zum FISI war 2001 beendet und ich hatte die seit dem nicht mehr gesehen und auch sonst keinen nennenswerten Kontakt mehr zu denen. Leider sind von den 20-30 Leuten die wir damals waren nur (mich nicht mit eingerechnet) drei Leute erschienen. Dafür aber die Drei mit denen ich mich damals schon so ziemlich am besten verstanden habe. Es ist sogar einer unserer Berufsschullehrer aufgetaucht. Alles in allem ein sehr schöner Abend bei dem man mal wieder über die alten Zeiten reden und Erinnerungen auffrischen konnte.

Ich habe mein Vordiplom etwa 10 Minuten in den Händen halten können. Warum das so war kann man bei Huppy und bei Turbomartin nachlesen. Warum soll ich mir mehr Arbeit machen als nötig? ;)

Nachtrag am 19.05: Auch wenn ein Vordiplom natürlich so nützlich wie ein Kropf ist, bin ich doch froh meins endlich zu haben ohne es gleich wieder abgeben zu müssen. Vorne steht sogar ‘ne Zwei!! :)

Keinen Bock zu bloggen. Wird aber Morgen (also gleich) nachgeholt. ;)

Nachtrag um 20:35 Uhr: Nach einigem hin und her haben wir’s dann endlich mal geschafft in eine Karaokebar zu gehen. Entschieden haben wir* uns für New Karibik in Köln. War leider nicht allzugut besucht, das Bier war viel zu teuer und die Musikauswahl war meiner Meinung nach extrem dürftig. Feten- und Mitgröhlklassiker wie “Westerland” und “Zu Spät” von den Ärzten oder “Jein” und “Nordisch by Nature” von Fettes Brot gab’s nicht. Es gab “Die da?!” von den Fantas was ich mit Turbomartin wunderbar flerkackt habe. (Wobei ich mehr flerkackt habe als der Marteng.) Aber “Sie ist weg” wäre ja auch zuviel verlangt gewesen, das hätte ich auch ohne Text gekonnt. Mein Soloauftritt in Form von Kryptonite wurde vom DJ abgesagt, weil der um 00:30 Uhr keine Lust mehr hatte und den Laden geschlossen hat.

Wir hatten aber noch Lust und sind noch kurz durch Köln gezogen. Dabei sind wir im Keks gelandet!!! Dazu muss ich anmerken, dass der Keks und ich eine besondere Beziehung haben. Meine seltsamen Freunde versumpfen nämlich gerne dort nachdem die im Früh abgegammelt haben. Normalerweise bin ich im Keks der mit Abstand Jüngste. Aber diesmal gab’s wenigstens Fünf die Jünger waren als ich - auch wenn die selbst mitgebracht waren. Dafür war auch Randy from Virginia da. Wieso quatsche ich eigentlich immer nur mit Amis? Mit unbekannten Deutschen rede ich in Kneipen/Diskos nie. Als ich Randy versucht habe den korrekten Gebrauch von “But Hello” beizubringen, hat der mir ein Bit ausgegeben.

So um etwa 02:30 Uhr ging’s nach Hause. Eigentlich ist es schon längst nichts Besonderes mehr, aber da ich’s immer noch klasse finde und ich Flint dafür knutschen könnte erwähne ich nun noch, dass sie wieder mit dem Auto gefahren ist und mich zum Wohnheim gebracht hat. Naja, um 03:15 Uhr bin ich ins Bett gefallen.

* Flint plus zwei Freundinnen, Fabian, Dörk, Jochan, Turbomartin und ich.