X-Men: Der letzte Widerstand
Stuessy am 31. Mai 2006 um 00:26 UhrVon draußen vom Walde komme ich her und ich muss euch sagen… äh, nein! Wie komme ich denn jetzt aus der Nummer wieder raus? Naja, ich war natürlich nicht im Wald, sondern wieder im Kino. Es sind nämlich Ian McKellen Wochen bei Stuessy und heute stand Magneto auf der Speisekarte. So und damit’s auch der letzte rafft: Ich war in “Der letzte Widerstand”, dem dritten Teil der X-Men Reihe.
Die Story ist wie’s sich für so einen Film gehört schnell erzählt. Jemand entwickelt ein “Heilmittel” für Mutanten, mit dem das X-Gen vollständig aus dem Körper entfernt wird. Magneto nimmt das zum Anlaß mit seiner Bruderschaft einen Kriegszug gegen die Menschen zu führen, um endlich die Weltherrschaft zu erlangen. Doch die X-Men versuchen dem Treiben ein Ende zu bereiten und wieder ein Gleichgewicht und den Frieden herzustellen. Achso außerdem ist Jean Grey nicht wirklich im zweiten Teil gestorben und kehrt als Dark Phoenix zurück.
Die Effekte sind der Hammer. Das fängt bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie den 20 Jahre jüngeren Gesichtern von Charles Xavier und Eric “Magneto” Lensherr an und hört bei bombastischen Mutantenkräften die buchstäblich Berge (oder Brücken) versetzen können auf. Vor allem im unvermeidlichem Showdown wird ein Effektfeuerwerk vom Stapel gelassen, dem man seine Kosten von 150 Millionen Dollar durchaus ansieht.
Die neuen Mutantenkräfte im Überblick: Die Bruderschaft wird nun verstärkt durch Jean Grey die zu Phoenix geworden ist und nun eine nahzu allmächtige, leider außer Kontrolle geratene, Telekinese beherrscht. Ganz neu ist Juggernaut, der, wenn er einmal in Schwung gekommen ist, von Nichts aufgehalten werden kann - okay fast Nichts, aber ich will ja nicht zu viel verraten. Dann gibt’s ein asiatisches Stachelschwein, einen der sich vervielfachen kann und ein flotte Flitzerin mit X-Gen-Radar. Die X-Men haben natürlich auch Zuwachs bekommen. Ein Mann der sich in (offensichtlich nicht magnetisches) Eisen verwandeln kann, der aber keine nennenswerte Rolle im Film hatte. Dann ein Mädel das durch Wände gehen kann, was nicht nur für die X-Men sehr nützlich ist, sondern auch für eine lustige Szene mit Juggernaut gesorgt hat. Rebecca Romijn, die wieder die Mystik verkörpert hat, taucht in dem Film komplett nackt und glücklicherweise dunkelhaarig auf… Uiuiui… 5 Sekunden denkaussetzer!! Das genaue Gegenteil von Sexy ist dann übrigens Frasier-Darsteller Kelsey Grammer als Beast. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was der denn tolles kann außer Blau sein. Beim Finale habe ich dann festgestellt, das er sich zwar ordentlich prügeln kann, seine besondere Fähigkeit aber in der Tat hauptsächlich aus Auf’s-Sofa-haaren besteht! Toll! Ach ja, keine Mutantenfähigkeit, aber erwähnenswert finde ich, dass ein Richard von Weizsäcker Double die Rolle des Präsidenten der US of A spielt.
Bleibt mein persönliches Fazit: X-Men 3 ist ein effektlastiges Popcorn-Kino; eben ein lupenreiner Mainstream-Unterhaltungsfilm. Wenn man sich auf sowas einlassen kann, dann ist’s ein spitzenmäßiger Streifen mit viel Aktion und Humor. Eine der besten verfügbaren Comic-Verfilmungen, für die man allerdings die vorherigen beiden Teile gesehen haben muss um die Zusammenhänge (z.B. Rogue) zu kapieren.
Das Schlechte am Film: Ich habe nicht gewusst, dass nach dem Abspann noch eine Szene kommt. Die habe ich natürlich verpasst und weiß jetzt nicht was da passiert!
Und zum Abschluss noch eine Filmkritik von Frank Neumann die mir sehr gut gefallen hat.
Nachtrag: Inzwischen weiß ich Bescheid was nach dem Nachspann noch passiert ist. Xavier ist in den Körper des Hirntoten der im Film kurz gezeigt wurde übergegangen. Deshalb hat der auch so debil wissend in Wolverins Richtung gegrinst, kurz bevor er zerplatzt ist. Noch deutlicher als es kurz vorm Abspann eh angedeutet wurde, hat Magneto wohl seine Kräfte wieder. Und damit vermutlich auch Mystik, Rogue und die anderen “geheilten”.




Ihr fragt euch nun sicher warum ich hier einfach so scheinbar zusammenhanglos eins der vermutlich 
So offenherzig, daß es eine wahre Freude ist. Die goldige Schönheit mit dem unschuldigen Lächeln versüßt Ihnen die Zeit am PC auf besonders angenehme Art.
Während Sie Ihre Maus wie losgelöst durch Menüs und Anwendungen steuern, ruht das Handgelenk dort, wo es am schönsten ist. Inmitten verführerischer Kurven!








