Archiv für Juli 2006


Ich hab’ jetzt schon seit etlichen Tagen oder gar Wochen einen Beitrag in den Entwürfen. Als ich den Link dazu gefunden hatte dachte ich, dass das unglaublich witzig ist. Dummerweise ist mir aber kein guter Text dazu eingefallen, also hab’ ich’s halt erstmal nur als Entwurf für später gespeichert. Die Tage zogen ins Land und mir fiel weder ein mögiger Text ein, noch wurde der Link witziger. Das Gegenteil war der Fall, dieser Link kam mir von Tag zu Tag unlustiger vor. Und bevor’s nun völlig kippt und ich den Link total scheiße finde, muss ich das also schnell noch verbloggen. Ohne guten Text, dafür mit guter Überschrift die mir grade erst eingefallen ist! Besser als nix.

Einfach auf’s Bild klicken. :aquasmile15:

Oh 'tennenbaum!

P.S.: Über einen ordentlichen Veriss würde ich mich freuen… :cool1_tb:

Da das Alltägliche ja eh keinen interessiert, sollte man ja eigentlich nur über Besonderes bloggen oder? Dann war mein Wochenende somit wiedermal überaus bloggenswert, weil nämlich endlich mal überhauptnix passiert ist. Keine Fan Meile, keine Konzerte, keine Loveparade, kein CSD, kein Stumpfilm, eigentlich kein Garnix. Endlich mal ausspannen…

Und wer trotzdem Details erfahren will, muss einfach nur weiterlesen. Freitag Abend hab ich zum x-ten Male mit ein paar Leuten vo(r)m Haus gegrillt und dann mit Matthias und Shisha bis spät in die Nacht noch draussen gesessen und geklönt.

Samstag laaange geschlafen - ich bin erst irgendwann um 15 Uhr aufgestanden. Seltsamerweise kam einer ins Zimmer und wollte meine Socken haben weil der waschen wollte, aber die Maschine nicht vollbekommen hat. Ich hab’ noch nie im Leben einem Kerl meine Schmutzwäsche zum waschen in die Hand gedrückt. Dann bin ich drei Stunden in der Stadt gewesen zum Pizza essen und ein wenig im Biergarten abhängen. Wieder zu Hause wurde gelesen, Musik gehört und Abends Hui Buh geguckt. So ein richtig schön chilliger Tag, wie es ihn auch einfach hin und wieder mal geben muss.

Mal sehen was der Sonntag bringt…

P.S.: Ich hab’ erfahren, dass einer hier im Haus die Handynummer von Farin Urlaub hat, weil der mal mit dem vor garnicht allzulanger Zeit auf ‘ner Fete war!

Nachtrag am 30.07. um 21:51 Uhr: Na der Sonntag lässt sich ja mal leicht in einem Wort zusammenfassen: Laaangweilig… :aquasmile26:

Ich komme grade aus dem Kino, da ich mir Heute am Premierentag Fluch der Karibik 2 angesehen habe. Die Geschichte des Films erzählen andere, z.B. die Menschen von Filmstarts.de. Und um fehlenden Inhalt hier zu kaschieren folgt nun rasch ein schickes Foto:

Captain Jack Sparrow
Foto: Filmstarts.de

Der Film hat eigentlich alle meine Erwartungen erfüllt und die waren verdammt hoch, da der erste Teil zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Ich will gar nicht so furchtbar viel dazu erzählen, u.a. weil ich irgendwie gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Wer den ersten Teil mochte, wird auch den zweiten mögen. Verdammt gute Action, viele lustige Gags, trotzdem ein wesentlich düsterer Ton, gute Ideen, geile Special Effects und eine recht gute Piratenstory. Was will man mehr? Genial ist auch, dass man bis hin zum Zombieäffchen alle wichtigen und weniger wichtigen Charaktere aus dem ersten Teil wiedertrifft. Negativ ist natürlich der Cliffhanger am Ende - aber da bin ich seit HdR abgehärtet - und wie schon beim ersten Teil, Captain Jack Sparrow auf Deutsch.

Fazit: An Teil 1 kommt er zwar nicht dran, aber trotzdem perfektes Popcornkino!! (Eigentlich ein doofer Begriff, weil ich ja Nachos und 1 Liter Cola hatte.) Diesen Film sollte man nicht unter 20 Meter Leinwandbreite (s.u.) genießen! :aquasmile37:

P.S.: Ich war mit ‘nem Türken einem Arbeitskollegen mit Migrationshintergrund im CinemaxX am Potsdamer Platz. (Nur 8 Minuten von zu Hause weg! Hehehe!) Der Film lief dort in sechs Sälen gleichzeitig. Ich war natürlich in dem mit der größten Leinwand. Satte 22 Meter breit und über 10 Meter hoch!!! Ist das Geil? Dann saß ich auch noch mitten in der Mitte! Anstellen musste ich mich auch nicht, weil wir die Karten online bestellt hatten.

Ich überlege schon die ganze Zeit, was ich den für einen Text zum folgenden verfassen soll. Muss ich mich im Vorfeld schonmal dafür entschuldigen, dass ich da hin gehe? Oder soll ich damit angeben? Muss ich umständlich erklären um was es überhaupt geht?

Ich hab’ mich nun dazu entschieden wie bei F.U.R.T. und Die Ärzte einfach nur das Ticket zu präsentieren. Da stehen schließlich alle wichtigen Fakten drauf. Scooter, Deichkind, Bloodhound Gang, Turbomartin, Oberhausen, Innenraum, 29.09.2006. Ups! Jetzt sind die Fakten bereits geschrieben und das Ticket eigentlich redundant… Tja egal.

Monsters in Germany Tickets

Aaaaargh! Mir ist vorhin eine Ecke von der tollen angeblich lebenslang haltbaren, beschissen teuren CEREC-Keramik-Zahnfüllung flöten gegangen. Jetzt habe ich ein Loch im Zahn. Die Amalgam-Füllung die ich vor fast zwei Jahren verloren habe müsste auch irgendwann mal ersetzt werden. Außerdem habe ich noch drei quer wachsende Weisheitszähne die zwar nicht wehtun, aber angeblich unbedingt rausmüssen. Zum Zahnarzt gehe ich aber trotzdem auf gar keinen Fall… Angst

Natürlich kommt auch dieser Post nicht ohne einen Link zu einem (zumindest für Zahnarzthasser wie mich) lesenswerten Artikel aus. Hier wird in epischer Breite vom ersten Besuch beim Zahnarzt, über die Vorbereitungen zum OP, bis zum Verlust der dritten Molaren berichtet. Und das in einer Qualität und in einem Schreibstil der mich fragen lässt ob der betreffende Herr professioneller Schreiber ist.

maoam.jpg

Maoam. Dieses klebrige, künstlich nach Früchten schmeckende Kaubonbon in knatschbunten Quaderpäckchen. Nach dem ersten unkontrollierten Fressanfall war der zuckerschockbenebelte Blick frei für die Details, die mir prompt ein breites Grinsen entlockten. Schon mal auf die Comicfiguren auf den Maoam-Päckchen geachtet? Nein?
 
Was macht das grüne Teil da mit der Kirsche? Und ehrlich: die Illustrationen auf den Packungen gehen alle in diese Richtung.
 
Liebe Maoam-Leute, wenn ihr schon Süßkram für Kinder produziert, dann entfernt wenigstens die Testosteronopfer aus der Marketingabteilung.

Zitiert und geklaut von Sahnetörtchen.

maoam2.jpg

Und um hier nicht nur dreist geklonten Text zu verwenden, teile ich Euch liebe Leser nun noch mit, dass von mir vorerst keine thermonukulare Bedrohung mehr zu erwarten ist. Denn laut §328 Abs. 2 Nr. 3 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht. Wisster Bescheid!!

BuecherAcivasha arbeitet in einer Buchhandlung und hat in Folge dessen viel direkten Kundenkontakt. Dies ist an sich ja noch nicht wirklich was Besonderes, aber wie wir alle wissen besteht die deutsche Bevölkerung zu einem leider nicht kleinem Teil aus Bekloppten. Diese Bekloppten scheinen sich irgendwo alle zusammenzurotten und in Acivashas Buchhandlung ein und aus zu gehen. Passenderweise heißt das Blog deshalb Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn und handelt, wie der Name bereits schwer impliziert, von dem Alltag in einer Buchhandlung und von Kunden die einen in den Wahnsinn zu treiben scheinen.

Prädikat lesenswert!

Gefunden in Robert Cravens Blog.

Das Selbe in Grün gibt’s übrigens auch im Elektronikladen. Bekloppte Kunden gibt’s leider scheinbar überall.

Stumpen, Sänger von Deutschlands meiste Band der Welt, lud mit folgendem Text zum Videoabend: Sofern du mindestens 120 Minuten still sitzen kannst, ein Freund von cineastischen Besonderheiten bist, am 23.07.2006 nichts anderes vorhast, bzw. alles andere hinten anstellen vermagst [...] dann haben wir uns soeben verabredet.

Tja, so schnell kann man also eine Verabredung haben. Ich bin also mit U-Bahn, Bus und Tram in den allertiefsten osten Berlins gefahren auf der Suche nach der Freiheit. Die Location bzw. die Strasse dort heißt so und vermutlich ist der Gag mit der Suche nach der Freiheit schon total ausgenudelt. Wie auch immer, ich bin also nach Köpenik und war zunächst erstmal von dem Ort erstaunt. Eine gemütliche kleine Stadt in der Stadt. Ganz anderes Strassenbild als das Berlin das ich so kenne. Hier gibt’s sogar eine richtige Altstadt. Aber ich schweife ab…

Als ich dann in der Freiheit war, habe ich mich dort erstmal in den Biergarten gesetzt und - was man dort halt so macht - Bier getrunken. (Weizen 3€) Als ich da so saß, setzten sich direkt an den Nebentisch noch ein paar Leute. Wenn das einfach nur irgendwelche Leute gewesen wären, würde ich das natürlich kaum hier schreiben. Aber quasi direkt neben mir saß Herr Stumpen persönlich. :cool1_tb:

Als der gute Mann meinte “Ick geh dann ma rein, wa!” folgte ich ihm. Ein ziemlich großer Raum, mit einer Kinoleinwand und einer Bühne davor erwartete mich. Im Saal waren an die 30 Bistrotische aufgestellt mit je vier Stühlen die alle Richtung Leinwand ausgerichtet waren. (Schonmal wer Quatsch Comedy Club geguckt? So sah das auch aus.) Auf der Bühne war ein gemütlicher Zweisitzer auf dem sich der Stumpen lümmelte.

Die Show began. Man sah (mir als Internetjunky natürlich bereits bekannte) Internet Filmchen. Stumpen kringelte sich auf der Couch. Dann kam ein schwarz-weißer Popeye aus den 1940er Jahren. Stumpen brüllte vor Lachen. Es folgte Rotkäppchen - ein Puppenanimationsfilm aus der DDR. Stumpen kommentierte, zum schreien lustig, alle vorkommenden Filmfehler. Als nächstes wurde Perverso Baby vom Couchkartoffelsalat gezeigt. Stumpen hämmerte mit den Fäusten auf sein Sofa. Nun wurde es Privat. Buzz Dee beim pinkeln, ein Liveauftritt von Funkreich (eine total peinliche Band von Stumpen aus den 80ern) und ein Liveauftritt von Knorkator beendeten den ersten Teil des Abends und leiteten die kurze Pause ein.

Nach der Pause wurden drei DVDs vorgestellt und das Publikum konnte abstimmen welcher der Filme gesehen werden sollte. Die anderen Beiden habe ich wieder vergessen, aber waren eh nicht der Rede wert. Wir haben uns glücklicherweise für den Director’s Cut von Peter Jackson’s The Frighteners, mit Michael J. Fox in der Hauptrolle, entschieden. Eine ausgesprochen gute Wahl. Ich kannte den Film noch nicht und fand den überaus sehenswert.

Fazit: Quasi ein schöner Videoabend mit Freunden… nur ohne Freunde.

Man weiß ja, dass ich unlängst zu meinem eigenen Programmchef geworden bin. Auch weiß man inzwischen, dass ich MTV unglaublich mögig finde. Wenn man zweiteres doch nicht weiß, kann man die Gründe dafür hier und hier nachlesen.

Jetzt hat MTV Deutschland wieder was tolles und zwar einen Internet-Clipkanal. Das ganze nennt sich MTV Overdrive und da das noch brandneu ist gibt’s noch nicht sooo viel zu sehen. Das was es gibt ist aber schon derbe Geil. Man bekommt Live-Auftritte von Metallica, Sportfreunde Stiller, Muse, Bela B., Korn, Seed, Farin Urlaub, Franz Ferdinand und Fettes Brot. Dann gibt’s MTV News, interessante Interviews (von z.B. Bela), Pimp My Ride und MTV Cribs.

Das ist natürlich geil, aber leider trotzdem noch nicht so wirkich viel. Solange bis MTV das Angebot vernünftig aufgestockt hat kann man sich ja mit tunespoon.tv vergnügen. Hier gibt’s zwar kein Clip-On-Demand, aber einen Stream mit alternativer Rock- und Popmusik. Gestern beim ersten Probehören und -sehen wurde ich gleich mit einem schweinegeilen Musikvideo von She-Male Trouble begrüsst was im Leben nicht auf “normalen” Musiksendern laufen würde. Die Jungs von Vito die ich ja Freitag Live gesehen habe sind dort auch mit zwei Videos im Archiv zu finden!

Und wo wir grade beim Thema sind. Beim guten Zappelfillip gibt es eine Linksammlung mit wahnsinnigen 2100 Musikvideos der 90er Jahre!! Hammer der Kerl! :rockbanana_tb:

So, ich komme also grade von Destination: Rock! auf der Insel und werde das Fazit des Abends vorwegnehmen: Es war der eindeutig schwächste Abend bisher. Was nicht heißen soll, dass es schlecht war. Im Gegenteil, es war sogar ein ausgesprochen guter Abend, aber im Vergleich zu den letzten Wochenenden konnte er ja nur abstinken.

Es folgt der Report: Ich schmiss mich in Partyhose und Partyhemd (aka Jeans und T-Shirt) und wollte grade das Haus verlassen als wieder mal eine Menschenmenge von zehn Mann und Frau auf der Bierzeltgarnitur vor’m Haus abgammelte und grillte. Kurzentschlossen blieb ich natürlich noch auf 1-2 Bierchen und brach dann einfach was später als geplant zu meiner Quest auf.

Am U Schlesisches Tor habe ich meinen Bus grade noch abfahren sehen und übelegte so kurz nicht doch evtl. ins Kato zu gehen und Pale zu gucken. (Das war eine der Alternativen die ich mir im Vorfeld zu dem Abend rausgesucht hatte.) Wie man inzwischen bereits weiß, entschied ich mich anders.

Als der nächste Bus dann endlich kam, ging’s mit diesem Richtung Treptow. Zwischenzeitlich hatte übrigens mein Handyakku den Geist aufgegeben und hab’ damit leider meine Uhr verloren. Der Bus erreichte meine Destination und was mich dort erwartete kam überraschend. Die Insel liegt wirklich inmitten der Spree, eingebettet in den Treptower Park. Schöne Location! Man geht über eine hohe Brücke und landet quasi erstmal im Biergarten. Sand, Liegestühle, Planschbecken, eine Bar und chillige Rockmusik! Was zur Hölle will man mehr? Hier pflanzte ich mich also nieder, ein eiskaltes Becks in der Hand und ließ den Blick über die Spree gleiten während mich der DeeJott mit mögigen gitarrenlastigen Klängen versorgte.

Irgendwann (wie gesagt keine Uhr, aber es müssen so 5-6 Becks später gewesen sein) wollte ich dann doch auch mal rein und mir die Livebands angucken. Die ersten Klänge drangen nämlich bereits nach draussen. Ich also die 5 Euro Eintritt bezahlt und rein in die gute Stube. Drinnen war ich dann doch… Wie soll ich sagen? Überrascht halt. “Klein” ist eine schwere Untertreibung um diesen Laden zu beschreiben. Zur veranschaulichung sehe man sich den Lageplan der genutzen Räumlichkeiten an. Das rote und das grüne wird vom Veranstalter mit 60m² ausgeschrieben. Nutzbar war allerdings nur das rote und somit bestand der Floor aus etwa max. 30m². Da nur etwa 30 Leute da waren, hatte also jeder einen vollen Quadratmeter für sich alleine. Kennt ihr das? So um 3 Uhr Nachts auf ‘ner Privatfete wenn nur noch der harte Kern übrig ist? Man hat Platz zu tanzen und es wird nur die Musik gespielt die man auch wirklich hören will und aus Rücksicht den ganzen Abend nicht hören konnte. So war das hier eigentlich auch.

Musik zu beschreiben ist immer unglaublich schwer bis unmöglich. Ich versuch’s trotzdem. Trustgame habe ich irgendwie komplett verpasst, kann ich also Nüscht zu sagen. Als ich reinkam fingen Vito grade an zu spielen. Druckvoller Rock, schon stark Richtung Metal tendierend, mit guter Stimme besungen. Nach längerer Pause - die wieder zum Liegestuhlchillen und Becks trinken genutzt wurde - betraten Swim die Bühne. Da der Link auf der Inselhomepage falsch war, war das die einzige Band über die ich mich im Vorfeld nicht informieren konnte. Klassisches GitarreSchlagzeugBass plus Sängerin. Klang zwar irgendwie wie Die Happy, aber da ich die sehr gut finde, fand ich Swim auch gut. Hätte es keine Komplikationen gegeben, hätte ich mir sogar die CD von denen am Merchandisestand geholt. Jedenfalls habe ich mich danach zu einem weiteren Becks wieder auf einen Liegestuhl gepflanzt und bin dummerweise eingepennt. :sleep_tb:

Naja, da ich zwar schlafe Berlin aber nicht, bin ich trotzdem mit Nachtbus und U-Bahn nach Hause gekommen. Beim Umsteigen gab’s noch einen Big Bacon Jalapeno. Die Nutten kennen mich inzwischen und labern mich auch nicht mehr an. Im Haus war auch nichts mehr los und ich konnte mir den verdienten Schlaf holen.

Eigentlich möchte ich gar nicht allzuviele Worte zum Folgenden verlieren. Es handelt sich um einen wie ich finde sehr schönen 10 minütigen Kurzfilm aus Belgien, der auf dem diesjährigen Filmfest München gezeigt wurde.

Film ab!

 
Nachtrag: Weil ich danach gefragt wurde! Obiges ist nur eine mögige Animation zum Film. Den eigentlichen Film findet man z.B. hier oder hier.

loituma.gif Man erinnert sich vielleicht an meinen zu recht ignorierten und erst kürzlich geposteten Beitrag “Porree wirbeln“. Es handelte sich um ein vollkommen sinnfreies Flash-Filmchen mit einer wie ich fand (und finde) irgendwie lustigen Melodie.

Sinnlos und Lustig? Das waren eigentlich genug Kriterien für mich um’s zu posten. Jetzt habe ich grade zufällig erfahren, dass sich das Teil seit Ende April 2006 wie Heuschrecken über das Internet ausbreitet und regelrecht zum Kult avanciert.

Das es sich dabei um das in ostfinnischem Dialekt gesungene Lied Ievan Polkka (Hier in der A cappella Version) der finnischen Folkgruppe Loituma handelt, konnte freilich keiner Ahnen. Und das die keiner kennt ist ja spätestens nachdem dieser Eintrag gelesen wurde auch nicht mehr wahr.

Wer wirklich mehr wissen möchte, kann das gerne beim auch sonst sehr lesenswerten Erik Range angucken. Dort gibt’s dann einfach alles zum Thema: Hintergrundinformationen, Remixe vom Lied, Klingeltöne, etliche Varianten zum Flashfilm (z.B. die Frau mit dem schönen… äh? Lauch.) und und und. Hier gibt’s den Text zu Ievan Polkka, allerdings ohne den im Flash vorkommenden Refrain. Diesen wiederrum gibt’s im im ersten Absatz erwähnten Wikipedia-Eintrag.

Wenn ihr euch jetzt sagt “Pff! Porree ist schwul! Lass mich in Ruhe mit dem Scheiß!” dann glaubt mir wenigstens, dass die geistigen Ergüsse des Erik Range durchaus lesenwert sind!!

Martin liest du mit? Hattest du mal lustig bemalte Eier? Ich weiß, dass du mal ‘ne tätowierte Banane hattest. Ich weiß auch noch, dass wir deine Fritte damals relativ erfolgreich ignoriert haben. Aber bemalte Eier hattest du so weit ich weiß nie.

Auch wenn Ostern noch ein wenig hin ist, werde ich diesen Missstand dann jetzt einfach mal ausbügeln. Doch dazu muss ich zunächst einen kantonesisch Witz (den ich freilich auf englisch und nicht auf kantonesisch gelesen habe) rezitieren:

Acht Eier sind in einem Kühlschrank.

Eines Tages wirft das erste Ei aus versehen einen Blick auf das Achte und bemerkt, dass ihm am ganzen Leib Haare wachsen. So wendet es sich an das zweite Ei und flüstert ihm zu: “Sie nur, dass achte Ei. Es ist über und über mit Haaren bedeckt.”

Das zweite Ei wendet sich dem Dritten zu: “Sie nur, dass achte Ei. Der Körper voller Haare. Schrecklich!”

Das dritte Ei, sagt’s dem Vierten und so geht es weiter bis zum siebten Ei. Es ist verunsichert ob es sich umdrehen und einen Blick auf das Achte werfen soll. So viele Haare. So schrecklich.

Nach einigem zögern wagt es einen Blick…

Verärgert schaut ihn das achte Ei an. “Was ist dein Problem? Hast du gesehen was du sehen wolltest? Ich weiß was diese ganzen Dummköpfe über mich lästern. Sie sagen, dass ich voller Haare bin und schrecklich aussehe. Alles Schwachköpfe! Ich bin kein Ei. Ich bin eine Kiwi.”

eier.jpg

Ach kacke! Irgendwie hatte ich mir diesen Eintrag lustiger vorgestellt. Er und seine Leser fanden es wirklich komisch. Doch hier…? Naja, mal die Kommentare abwarten. :aquasmile12:

Ich gehe mir langsam selber auf den Keks mit den ganzen Videos die ich hier in letzter Zeit poste, aber DAS ist echt mal Superlustig! :jittery_tb:

Fängt ein wenig Lahm an, nimmt aber dann eine überraschende Wende. Zugegeben, ohne den sächsischen Akzent wär’s allerdings nur halb so gut.

c-witz.gif

 
Beim Baeumle-Courth hatte man damit gewonnen! ;)