Archiv für Dezember 2006


Ich hab ungefähr 10x angefangen einen Jahresrückblick zu schreiben und es jedesmal aus diversen Gründen wieder verworfen. Fast hätte ich aufgegeben als Turbomartin einfach mit ‘ner Knalleridee kommt: Das Jahr in zwölf Bildern zeigen! Subbaidee! Mache ich jetzt auch.

Ich hab mir nochmal alle Blogeinträge eines jeden Monats angeschaut und das eine Event-des-Monats gekürt. Gar nicht so einfach, aber hier ist das Ergebnis und damit mein persönlicher Jahresrückblick 2006. Und wenn man mit dem Mauszeiger über einem Bild verharrt, kann man sogar einen kurzen Kommentar zu jedem Event lesen.

Ich wünsche allen und jedem ein frohes Weihnachtsfest. Zur feier des Tages habe ich mich in mein Elfenkostüm geschmissen und für euch einen kleinen Tanz einstudiert.

Auf’s Bild klicken und Have Fun!

Weihnachtstanz

Aus gegebenem Anlass derzeit unangefochten auf dem ersten Platz: Weihnachtsgeschenke einpacken!!

Wenigstens habe ich Sie diesmal bereits ganze drei Tage vor Heiligabend alle beisammen.

Ich bin zurück im deutschen Land und versuche jetzt mal das Erlebte hier irgendwie in Worte zu fassen.

Meine FH hatte beschlossen, dass wir statt zwei Semestern mit wenig Englisch, besser 10 Tage mit volle Pulle Englisch haben sollten. Ursprünglich sollte es dazu nach Südengland gehen, aber aus irgendeinem Grund wurde entschieden uns nach Malta zu schicken. Das war die beste Entscheidung überhaupt! Um’s schon mal vorweg zu nehmen: Das war ein knattergeiler Urlaub!

Kurz mal ein paar Worte zum Englischteil, da dies ja eigentlich der Hauptgrund für die Reise war. Der Unterricht bei der EF Sprachschule war gut, hätte meiner Meinung nach aber deutlich anspruchsvoller sein sollen. Hat aber Spaß gemacht, vor allem auch weil die Lehrerin sympatisch und witzig war. Am Ende gab’s natürlich auch eine Prüfung. Der schriftliche Test war eher Pillepalle, der mündliche für einen Präsentationslegastheniker wie mich nicht so. Ging aber. Chatterbox Enterprises (Undy, Turbomartin und ich) haben über den einzigartigen Universalübersetzer Babelfisch referiert. Das war eine gute Entscheidung, weil eigentlich alle kacklangweilige Präsentationen über IT-Themen gehalten haben und wir mal ein bisschen Spaß in die ganze Chose bringen konnten. Jedenfalls bin ich jetzt zertifizierter Advanced Intensive Business English Könner und darf mir dafür jetzt ein Eis backen.

Wie bereits erwähnt war ich mit Turbomartin in einer Gastfamilie in St. Julians untergebracht. Glücklicherweise wohnte diese nur 10 Minuten von Maltas Partymeile Paceville (paatschevill gesprochen) entfernt. Da wir ziemlich viel Freizeit hatten, wurde dieses Potential natürlich auch ausgiebig genutzt und so war ich von Nachmittags bis spät in die Nacht eigentlich immer nur in den Clubs und Pubs unterwegs. Nach der anfänglichen Orientierungsphase (Wer kennt schon gute Clubs auf Malta?) habe ich schnell den Hartwurstschuppen Coconut Grove als meinen absoluten Lieblingsclub weltweit (!!) lieben gelernt. Und das nicht mal weil’s hier alle 2 Stunden für 20 Minuten (fast) alle Getränke für nur 20 Cent (50 Eurocent) gab. Meine Präferenz lag hier übrigens auf Jagermeifter und das gut trinkbare maltesische Lager Cisk. Aber Malta ist echt zu geil! Die ganze Insel hat nur halb so viele Einwohner wie Köln, aber in Paceville alleine sind doppelt so viele Clubs. Auf kleinstem Raum ist echt für jeden etwas dabei. Von Rock, über R’n'B und Hip-Hop bis Techno ist eigentlich alles vertreten. Und anders als auf z.B. Mallorca und Ibiza gibt’s hier zum Glück auch nur wenig Deutsche und somit sind nicht so viele peinliche Arschlöcher auf den Straßen unterwegs. (BFQ blenden wir an dieser Stelle mal geflissentlich aus.) Nichtsdestowenigertrotz war die Nähe zur Partymeile aber auch ein Problem. Ich habe 220 Euro für Alkohol, Essen und Aktivitäten (anteilig absteigend sortiert) ausgegeben.

Während ich die obigen Zeilen tippe, fällt mir auf, dass es trotz grandioser Geschehnisse, exzessiver Erlebnisse, enormen Erfahrungen und skurrilen Skandalen eventuell vielleicht für Außenstehende ein wenig Öde sein dürfte hier einen ellenlangen, langatmigen Text lesen zu müssen. Deswegen höre ich mit dem Protokoll mal einfach hier auf, erwähne noch kurz, dass ich Paintball gespielt habe, Go-Kart gefahren bin und werde - sobald hier verfügbar - noch ein paar knorke Fotos in Stuessys Eltern sein einziges Kind sein Blog zeigen. Und weil sowohl der Stil der Beschreibung der eigenen Person als auch sinngemäß der ganze Passus vom MC Winkel geklaut ist kann ich diesen Absatz auch gleich mit MCs Worten abschließen: “Dann fiel mir auch wieder ein, dass Urlaubsberichte ja auch immer schön und mit viel Liebe und so geschrieben werden, aber selten kommentiert werden, was wohl aus der von mir soeben erwähnten, vermuteten Langatmigkeit resultiert. Und weil man auch nicht immer alles preisgeben soll und muss und weil es sowieso viel geiler ist, dem, der es wirklich wissen will, beizeiten mal persönlich zu erzählen [...] habe ich mich entschlossen nun die Füße hochzulegen.

Trotzdem muss ich nun noch mein Wort zum Sonntag los werden: Meiner Meinung nach hätte die FH diese Studienfahrt irgendwo an den Anfang des Studiums, also so in das erste oder zweite Hochschulquartal, legen sollen, weil so ‘ne “Gruppenerfahrung” zum Kennenlernen doch schon eine gute Sache ist. Keiner der rumpimmeln kann weil er noch Autofahren muss oder nicht weiß wie er nach Hause kommt oder sonstwas. Es gibt eben keine Ausreden und man kommt somit einfach mal zusammen. Im Endeffekt hing ich zwar doch nur mit den selben paar Leuten mit denen ich auch in Köln ausgehe zusammen, aber das ist ja normal, ich will ja nicht auf biegen und brechen mit allen zusammen sein. Das ist ja das schöne an Malta, jeder kann so feiern wie und wo er will und man rennt sich nur hin und wieder mal auf der Strasse über den Weg.

Und abschließend möchte ich noch sagen, dass ich nun wohl endgültig mit Martin got on like a house on fire. Weil zum zehn Tage lang, 24 Stunden am Tag aufeinanderhocken und sich trotzdem nicht völlig auf den Keks zu gehen gehört schon deutlich mehr als nur ein bisschen Sympathie - dazu gehört Freundschaft.

Wie man weiß, bin ich grade auf Malta und berichte hier nun live aus der Sprachschule:

Auf dem D’dorfer Flughafen erstmal den Fernsehkoch Stefan Marquard gerecognized und somit war dort schon klar, dass der Urlaub die Sprachreise nur gut werden kann. Leider bin ich aber viel zu angeschlagen um hier jetzt einen pulitzerpreisverdächtigen Eintrag zu verfassen, deswegen nun ein etwas nüchtern (no pun intended) geschriebener Beitrag.

Wir sind in einer Gastfamilie mit sieben Kindern - die sich aber irgendwie immer alle verstecken, wenn Turbomartin und ich “nach Hause” kommen - untergebracht. Deswegen haben wir dort bisher eigentlich bisher nur mit der Mutter und MoccaDonald’s gesprochen. MoccaDonald’s ist eine Chinesin die auch dort wohnt und die alle Klisches die Deutsche von Chinesen haben erfüllt. Die Wohnung von der Familie lässt sich in Worten kaum beschreiben, stellt Euch den größten Haufen Prüll und Kitsch und Tinnef und Ramsch und Gedöns vor den ihr euch vorstellen könnt, multipliziert das mit 10.000 und stellt euch dann noch blinkende, bunte Weihnachtslichterketten dazwischen vor und ihr wisst in etwa wie’s dort aussieht. Als wäre das noch nicht genug gibt’s in unserem Zimmer zwei Hochbetten und jede Menge Wrestlerposter, aber hier will ich nun nicht zuviel verraten, weil supergeile Fotos folgen werden!

Sonntag haben wir erstmal mit unseren Entertainmentmanagern Jimmy Pop und Mogli gesoffen und gefeiert. Montag gab’s ein bisschen Schule und hinterher wurde mit Mogli gesoffen und gefeiert. Jimmy Pop hatte es wohl am Vorabend gerissen oder er hat nicht die Eier für Karaoke. Schätze mal, dass heute wieder gesoffen und gefeiert wird. Von der FH geschenkter Urlaub! Geil! :clap_tb:

Nun nur noch schnell den Engländer raushängen lassen: Das Wetter ist der Hammer. Wir laufen hier den ganzen Tag nur mit T-Shirt rum, weil’s knapp unter 20 Grad sind! Selbst die Malteser jammern alle, weil’s zu warm ist. Und der Untericht ist erstens Pillepalle und zweitens bin ich aus unserem Kurs mit 71 Punkten beim “Einstellungstest” der Beste. :smartass_tb:

Ich hab’ gerade beim Big Business mal wieder ein wenig Lektüre genießen können und bin über folgendes Kleinod gestolpert:

Humor verlängert den Sex

Wer beim Liebesspiel ab und zu einen Witz reißt, kann damit den Höhepunkt hinauszögern. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass schon ein Kalauer den Sex um bis zu 10 Minuten verlängert.

 
Ich glaube ich habe den Ausspruch “Sex soll Spaß machen” immer irgendwie Falsch verstanden. :ponder_tb:

Also wer auch immer demnächst mit mir in die Kiste steigt, muss sich gehörig auf was gefasst machen. Ich fang schon mal an ein paar schöne Witze zu sammeln:

  • Palim, Palim! Ich hätte gerne eine Flasche Pommes.” [...]
  • Wie wurde das Jodeln erfunden? Zwei Chinesen waren auf einer Bergtour. Da fiel dem einen das Radio runter. Sagte der andere: “Holdudiladio!”
  • Zwei Kerzen: “Was machst Du heute abend?” — “Ich glaube ich gehe aus.”
  • “Was sucht ein Einarmiger in einer Geschäftsstraße?” — “Einen Second-Hand-Shop”
  • Maxi sitzt am Ufer und weint. Kommt der Pfarrer und fragt: “Warum weinst du Maxi ?” “Der Fritz hat mein Wurstbrot in den Teich geworfen ” Pfarrer: “Mit Absicht ?” Maxi: “Nein, mit Leberwurst”

Hammer! Mein Sexleben wird sooo geil!!! :rolleyes_tb:

Grade hat mich der fümpfzehntausendste Hit seit es den Counter gibt getroffen! Aua! :aquasmile38:

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BlogCounter Zugriffsstatistik:
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http://blog.stuessynet.de/
Anzahl Treffer seit 15.03.2006: 15000

Der geneigte Fan frugte sich sicherlich, warum ich hier erwähnte, dass ich am 13.12. auf (oder heißt es “in”?) Malta bin. Ich hör sie schon die Unkenrufe: “Ach der feine Herr Stuessy gönnt sich einen Urlaub!” Mitnichten, Liebe Leser! Der feine Herr Stuessy (aka ich) ist da nämlich gar nicht so furchtbar freiwillig und so richtigen Urlaub gibt’s da auch nicht. Das ganze nennt sich nämlich Studienfahrt (oder nennt es sich Sprachreise?) und ist noch Teil meines laufenden 5. Hochschulquartals. Ich werde da nämlich Änglisch lernen. Und da aller Anfang schwer ist, habe ich mir erstmal die von meinem Stand-Up-Comedian Multimediadesigndozenten empfohlenen japanischen Englischbücher Mari-Tan Drill und Mari-Tan Drill #2 gekauft. Man will ja einen guten Eindruck bei seiner Gastfamilie hinterlassen.

Bitte auf’s Bild klicken:

Mangamädchen halt ein Schild mit der Aufschrift 'Fuck' hoch.

I like you. Come over to my house and fuck my sister!” Wie gerne würde ich den Satz von manch einem mal hören! :lol_tb:

Aber keine Zeit für Schweinkram, ich muss jetzt erstmal Japanisch lernen, damit ich mit dem Englischbuch auch was anfangen kann.

Weil ich letztes mal so grandios daneben gelegen habe, versuche ich’s dieses HQ einfach nochmal. Diesmal werde ich mich allerdings einfach deutlich pessimistischer Einschätzen. Wenn ich also denke, dass alles perfekt, absolut fehlerfrei, 100% richtig und einfach so gut wie noch nie eine Klausur von mir geschrieben wurde ist, dann wird es vermutlich eine 2,0 sein. Es folgt nun also Stuessys heiteres Klausurnotenlotto:

Mittwoch, 29.11. 10:15 Uhr: Datenbanken (~3,3)
Donnerstag, 30.11. 10:15 Uhr: Praxis der Softwareentwicklung (~2,0) *
Freitag, 01.12. 10:15 Uhr: Logistik (~3,0)
Montag, 04.12. 09:45 Uhr: Controlling (suicide.gif)
Dienstag, 05.12. 10:15 Uhr: Multimediadesign (~2,3)
Donnerstag, 07.17. 08:30 Uhr: Projektmanagement (~3,0)

* Das war sie also, die perfekte Klausur! :)

Am 13.12. ist ein o2-Music Flash mit Bela B! In Berlin!!! Und ich bin auf Malta!!! Drecksscheißkackfotzenmalta!!!! AAAAAAAAAARGH!!!!!!!!!! :wallbash_tb:

So, ich hab genug geschlafen und deswegen kann ich jetzt endlich mit der sicherlich schon mit Spannung erwarteten Langfassung zum gestrigen Konzertevent rausrücken.

jbo-flying-guitar-510.jpgJ.B.O. reiten eine rosa Gitarre
© J.B.O.

Ich war gestern auf einem J.B.O. Konzert und beginnen möchte ich diesen Post erstmal mit einer kurzen Einführung um zu erklären wer den J.B.O. überhaupt ist. J.B.O. ist Spaß, J.B.O. ist Metal, J.B.O. sind Nachmacher - weil Nachmacher aber im deutschen irgendwie blöede (!) klingt, nennt man das “covern”. J.B.O. macht auch eigene Lieder, aber das können andere besser.

Genug von der Rosa Armee Fraktion, zurück zu mir! Um ca. 19:45 Uhr war ich in Ehrenfeld am Bahnhof und weil ich die anderen Richtungen ja nun alle schon kannte, bin ich diesmal einfach mal direkt zur LMH gegangen. Dort brauchte ich mich erfreulicherweise nicht hinten anzustellen, weil mittendrin irgendwo zwei ehemalige Ausbildungskollegen bereits auf mich warteten. (Einer davon mit Sandalen! Im Dezember! Auf ‘nem Konzert! :huh_tb:)

Drinnen haben wir versucht uns die Vorband schön zusaufen, hat aber nicht geklappt, weil das Bier zu teuer war oder die Vorband zu schlecht. Aber ich möchte jetzt gar nicht so viel schlechtes über Eisbrecher sagen, da es auch was gutes zu denen zu sagen gibt. Es gab technische Probleme, die mussten das Spielen unterbrechen und der Sänger hat mit dem Publikum das Biene-Maya-Lied gesungen. Das war witzig. :)

Aber wie so oft, waren wir ja nicht wegen der Vorband, sondern wegen des “Mainacts” da. Die Verteidiger des wahren Blöedsinns betraten also die Bühne und trugen natürlich Röcke, wie sich das zum Motto des Konzertabends (”Rock Muzik”) schließlich auch gehört. Gespielt wurden ein paar neue Lieder, bei denen sich Vito und Hannes immer artig entschuldigten und versprachen, dass auch noch ein paar von den guten alten Sachen kommen, ein paar Eigenkompositionen (s.o.) und natürlich die Kronjuwelen! Die Coverversionen! Wer hätte schon gedacht, dass ich Lieder von z.B. Backstreet Boys gut finden kann? Und wer hätte gedacht, dass man ohnehin schon geniale Stromgitarrenlieder von z.B. Metallica, Manowar und Nirvana noch ein bisschen geiler und metallischer machen kann? Okay, ich hab’ das natürlich gedacht, weil ich die Songs von J.B.O. ja nun auch schon was länger kenne.

jbo-feuerwalze-510.jpgHannes “G.Laber” Holzmann, Wolfram Kellner, Vito C. und Ralph Bach
© J.B.O.

Das Publikum war zahlreich, lustig und hat gut mitgemacht (grölen, tanzen, klatschen). Der Kerl der aus dem Publikum auf die Bühne geholt wurde und seinen blanken Po in die Menge zeigen sollte und zeigte war zwar auch lustig, aber eklig. Nicht eklig, dafür nur lustig war Martin - natürlich nicht der Martin, den habe ich erst irgendwann nach dem Konzert getroffen, obwohl er mir ja eigentlich die Karte besorgt hatte, weil wir zusammen dahin gehen wollten punish.gif - sondern der Mann der mit lustigen Verkleidungen, lustigen Tanzeinlagen und lustigen Schildern die Bühnenshow dargestellt hat. Sogar die Lichtshow war teilweise lustig. Der Sound nicht, der war nur gut - vor allem waren die Bässe extrem fett und nach dem Schlagzeugsolo fühlte ich mich als hätte Wolfram (der Schlagzeuger) mich vermöbelt. Was sonst noch? Ich hab zwar nicht so viel getanzt und ich hab nicht so viele Texte gekonnt, aber dafür gab’s auch keine blauen Flecken.

Fazit: Das Konzert war so 2 bis 2½ lang und das waren 2 bis 2½ richtig gute Stunden, die gerne wiederholt werden können! Wenn mich jetzt einer fragt “J.B.O.?”, dann kann ich mit gutem Gewissen sagen: “Das sind die Kickers of Ass!”.

Naja, man weiß ja bereits, dass ich Heute im E-Werk in der LMH bei J.B.O. war. Aus Uhrzeitgründen und quasi als Teaser gibt’s aber jetzt und hier erstmal nur die Kurzfassung:

Danke Vito! Danke Hannes!

Meine Eltern haben Karten für “Kultur extra”, was eine Veranstaltungsreihe mit Kabarett, Comedy und Musik ist. Weil die Mudder dieses Wochenende weg ist und nur der Geier Vadder weiß wo die ist, hab ich Heute ihre Karte bekommen. Wie in der Überschrift bereits erkennbar ist, war der “Hoëcker, sie sind raus!” von Switch, der Besitzer des Schillerecks, das Brain von Genial daneben persönlich in Grevenbroich ([ˌgʁeːvn̩ˈbʁoːχ], siehe Dehnungs-i) in der Aula meiner alten Schule, dem Pascal Gymnasium Grevenbroich, und hat dort sein aktuelles Programm “Ich hab’s gleich” zum Besten gegeben. Um’s kurz machen, sooo der Überknaller war’s nicht. Es war schon ganz gut und ich hab auch ein paarmal gut lachen müssen, aber eigentlich nur, wenn Hoëcker sein Programm verlassen und improvisiert hat. Die Interaktion mit dem Publikum (”Abonnenten anwesend?”, “Das muss aber ‘ne große Katze gewesen sein.”, “Wo kommst du her? Ahe?”, “Sie sind Steuerprüfer?”) war schreiend komisch und hat für den meiner Meinung nach zu umfangreichen Musikeinsatz (Musste das Musical sein?) entschädigt.

Alles in allem war’s aber - und nicht nur weil ich Nix dafür bezahlt habe - ein amüsanter Abend. Allemal besser als lernen! :rolleyes_tb:

P.S.: Während ich diese Zeilen tippe läuft die Glotze und über den Bildschirm flimmert Genial daneben.

P.P.S.: Ich bin heute übrigens 10.000 Tage alt geworden!! Happy Birthday to me!

Beinahe hätte ich’s verpasst. Wenn ich nicht ‘ne SMS “Kommst du noch? Daniel” bekommen hätte. Dann hätte ich nicht lecker Weckmann mit “Krück” essen können. Dann hätte ich keine Feuerzangenbowle trinken können. Dann hätte ich kein Früh bekommen. Dann hätte ich nicht mit Freunden am Kaminfeuer gesessen. Dann hätte ich keinen Spaß gehabt. Dann hätte ich nicht gelacht. Dann hätte ich gelernt. Dann wäre ich nicht das fünfte Rad am Wagen gewesen.* Dann hätte ich keine Lebkuchen gegessen. Dann hätte ich gelernt? Nein halt, dass war natürlich gelogen! Aber wenn die SMS nicht gewesen wäre, dann hätte ich doch glatt die AFC Weihnachtsfeier vergessen. Hab’sch aber nicht und so hatte ich einen spaßigen Abend und jetzt ein klein wenig Bauchweh von zu viel süßem Kram und Alk auf einmal. :rolleyes_tb:

* So schlimm war’s eigentlich nicht. Aber trotzdem war ich der einzige anwesende Single, weil sogar ein fast schon als hoffnungsloser Fall gehandelter endlich unter Dach und Fach ist - wenn auch Gruppenintern, aber das passt schon.

Nachdem ich im letzten Jahr leider keinen mögigen Adventskalender hatte, möchte ich das dieses Jahr nachholen. Und was ist zeitlos und immer spitzenmäßig? Ja klar! Titten Möpse Hupen Busen Dutten Schaumglocken Zuckertüten Brüste Das weibliche sekundäre Geschlechtsmerkmal. Viel Spaß Jungs! :lol:

P.S. Ich habe den Kalender übrigens bereits am 24.12.2005 gepostet und einfach vordatiert. Ich bin ein Fuchs oder? :D