Archiv für Juni 2007


Die Wochenenden in Berlin sind erfahrungsgemäß meistens einfach nur Langweilig. Um der Langeweile irgendwie entgegenzuwirken und weil ich eh ‘ne neue Jeans brauchte habe ich mich entschieden shoppen zu gehen. Auch wenn der Ku’damm nur wenige Gehminuten von mir entfernt ist, habe ich mich ob des unbeständigen Wetters lieber für eines der größten Einkaufszentren Deutschlands entscheiden. Da gibt’s nämlich alles was das Herz begehrt, da ist’s trocken und die haben gute Parkmöglichkeiten.

Doch darum soll’s in diesem Post eigentlich gar nicht unmittelbar gehen. Es geht eher um das Mittagessen, welches ich mir dort zu Gemüte führte. Weil Wochenende ist und ich Bock auf ordentlich Fleisch hatte bin ich in’s Steakhaus Mendoza gegangen. Da kann man schön am Fenster sitzen und auf die Johannisthaler Chaussee glotzen. Das ist jetzt zwar nicht übermäßig spannend, aber wenn man alleine ist, dann freut man sich über jegliche Stimulanz des peripheren Gesichtsfeldes aus Gründen der Ablenkung vom eigenen tristen Dasein. Doch im Vergleich zu anderen Menschen scheint mein Dasein so trist nicht zu sein, wie sich rasch herausstellte.

Während ich mein Steak fachgerecht zerlegte und mir die Folienkartoffel munden ließ, stellte sich ein vielleicht 16-jähriges, schwarzhaariges, nicht gänzlich unattraktives Mädel direkt vor mir an die Scheibe und schaute rein. Sie sah mich irgendwie nicht direkt an, aber in meine Richtung. Mir fiel auf, dass sie telefonierte. Dabei schaute sie nicht wirklich glücklich drein. Nein sie schaute ganz und gar nicht glücklich, was ich Fuchs daran erkannte, dass sie mich anheulte. Sie stand so da und heulte. Bestimmt fünf Minuten oder so. Erst jetzt kam ich auf die Idee, dass sie ja nicht reinguckte, sondern sich in der spiegelnden Scheibe beim heulen zuschaute. Was soll ich sagen? Ich hab’ überlegt ob ich mir die Weinkarte geben lassen sollte. ;)

Yeah! Morgen noch das Andere und ich fall’ tot um vor Glück! :bananadance:

Heute mit den Kollegen nach der Arbeit was essen gegangen. Wir waren bei Tomasa (auf der Motzstrasse). Ich hatte ein riesiges und leckeres Risotto. Sehr empfehlenswert der Laden. Auch weil’s da Sion Kölsch gibt. Davon hatte ich auch eins oder zwei oder so… ;)

Aber nochmal kurz zu Tomasa: viel zu viel Auswahl auf der Karte, wenig “normale” Sachen, aber Tapas und Risotto und so leckeres Zeug, nicht unbedingt billig (alles irgendwie so um die 10€), dafür aber riesige Portionen und Frühstück von Morgens bis Nachts um 1 Uhr.

Yeah! Berlin, rock city! Keine zwei Tage da, zufällig gesehen, dass die Skapunker Less Than Jake im Kato auftreten und mal prompt hingegangen und die Hütte gerockt. Meine Fresse sind die Geil. Freilich nicht so geil wie die Konkurrenz aus eigenem Haus namens Mad Caddies, aber immer noch pr0n genug um den Stuessy zu erfreuen. Und der Stuessy ist grade ganz schön happy, das könnt ihr aber glauben. Das das nicht nur an LTJ sondern auch an anderen Umständen liegt, gehört jetzt aber grade nicht hier hin.

HEY! HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE! Hach! Monkey Island ist *das* Computerspiel meiner Jugend gewesen. Stunden habe ich mit Freunden vor meinem 386SX mit wahnsinnigen 25MHz verbracht und mich über Schwertkämpfe und Piratenwitze beömmelt. Heute - gut 16 Jahre nach erscheinen des ersten Teils - hat ein Mensch namens Majus die perfekte Hommage geschaffen. Monkey Island als Flash-Animation auf Speed. Man muss das Spiel zwar kennen um das wirklich witzig zu finden, aber dann ist es der Hammer!

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Zum gucken einfach auf das Bild klicken.

Tips? Tja? Puh! Ein längeres Wort. Sechs Silben. Das hilft aber nur bedingt weiter, da die Orthographie heute mal einen Tag frei hat.

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Fotos: pixelio.de

So, ein weiterer Abschnitt meines Lebens ist grade zu Ende gegangen. Die letzte (reguläre) Klausur ist geschrieben. Ich hab grade mein Zimmer im Studentenwohnheim ausgeräumt und werde es nie wieder von innen sehen. Bergisch Gladbach kehre ich damit zeitgleich auch größtenteils den Rücken. Egal, jetzt habe ich eh keine Zeit für Abschied und große Worte. Ich muss jetzt zu meinen Eltern fahren um den ganzen Scheiß aus dem Auto zu räumen, dann Tasche packen für unsere “Absch(l)ussfahrt” nach Amsterdam und dann geht’s im Anschluss auch schon direkt wieder nach Berlin. Puh! Stress. Naja, aber dann wisst ihr Bescheid, warum’s hier die nächsten Tage so ruhig zu gehen wird. Man sieht sich. JöööÖÖÖööÖÖöööö….

Ich kann Frauen ja nur schwerlich einen Wunsch verwehren. Und wenn sie dann noch ein Stöckchen werfen, kann ich nicht anders als mit dem Schwanz zu wedeln und mitzumachen. Außerdem habe ich Anfang des Jahres ja schon meinen Schreibtisch gezeigt, da allerdings noch mit ausem Notebook. Meinen Desktop konnte man deshalb nicht sehen, was mitunter auch der Grund ist warum ich das jetzt hier nachhole. Ich bitte nebenbei noch zu beachten, dass es sich um ein Bildschirmfoto meines Firmennotebooks handelt. Und Nein, ich habe nicht aufgeräumt! Das sieht eigentlich immer so aus. Einfach dat Thumbnail anklicken für den vollen Genuss in 1680×1050 Pixeln.

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Weil’s Tradition ist, muss man den Stock ja weiterreichen. Diesmal geht er… Überraschung! An Turbomartin.

Das Rätsel ist diesmal nicht so schwer. Das Problem hierbei wird sein, zu erkennen was genau die Bilder eigentlich darstellen sollen. Vielleicht mal von der Titte abgesehen, das ist halt ‘ne Titte. ;)

Beim schreiben fällt mir übrigens auf, dass es diesmal eigentlich sogar drei Lösungen gibt die ich gelten lassen könnte.

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Fotos: pixelio.de, Wikimedia Commons und Emmendinger Hütte

Gestern seit tausend Jahren das erste mal wieder in der Düsseldorfer Altstadt gewesen. Die Teilnehmer waren Heikönnen, Turbomartin und die beste Cousine auf der ganzen Welt - nämlich meine. Düsseldorf ist irgendwie toll. Am Kiosk bekommt man Alt, Pils und Kölsch und zahlt, wenn man den richtigen Kiosk kennt, nur 1€ inklusive Pfand für 0,5 Liter. Dadurch, dass man mehr oder weniger in einer Fußgängerzone steht, ist dort die Straßenstehkultur auch viel ausgereifter. Wir haben jedenfalls zunächst die Ska-Nacht im People und später zwei Kneipen mit Musik besucht. War schon ziemlich toll und ich bin irgendwie sehr viel Geld losgeworden. Die letzte Bahn nach Hause, habe ich dann auch mal bewusst ausfallen lassen und bin dann später halt mit einer der ersten wieder gefahren. Dummerweise bin ich in der S-bahn eingepennt. Glücklicherweise ist Bergisch Gladbach aber ein Kopfbahnhof und die Bahn steht lange darum bevor es zurückgeht. Ich bin rechtzeitig aufgewacht und hab somit nochmal Glück gehabt.

Weil der Akku vom alten Handy anfing mich zu mobben, musste ein neues Handy her. Ich bin normalerweise absolut Geil auf Technik, nur bei Handys nicht. Keine Ahnung warum. Trotzdem bin ich jetzt Besitzer eines schnuckeligen Stücks High-Techs das auf den etwas sperrigen Rufnamen Sony Ericsson W810i hört. Ich rufe es aber immer liebevoll Sony Ericsson W810i. Egal, es kann jedenfalls alles und das sogar ziemlich gut. So sieht’s aus:

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Foto: Sony Ericsson

Für 19,99€ kann man nicht meckern, wa? Headset, Software, sämtliche Kabel und 512MB Memory Stick sind auch schon dabei.

Die Ideen zu den Rätseln gehen mir noch nicht aus, aber ich weiß nichtmehr was ich noch so als Begleittexte dazu schreiben soll!? Narf!

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Fotos: Wikimedia Commons und pixelio.de

Ich gucke mir die schönsten Bahnstrecken Thailands an. Was machst du Nachts so?

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Wie immer bei besonderen Veranstaltungen kann ich es kaum in adäquate Worte fassen wie unfassbar toll es doch war. So viele Superlative kenne ich gar nicht, wie ich bräuchte um es hier nieder zu schreiben. Jaja, Langweilig und nicht Rock’n'Roll und so, aber ich schreibe es jetzt einfach mal sachlich und chronologisch nieder.

Donnerstag: Wir sind bereits Morgens losgefahren und sind ohne größere Staus und Probleme zum Nürburgring gekommen. Dort gab’s gleich beim zweiten Versuch auch einen Park- und Zeltplatz für uns und wir bauten erstmal auf. Der Tag war mit grillen und Bier eigentlich schon fast perfekt. Abends noch nette Menschen kennengelernt und mit denen die Nacht zum Tag gemacht. Highlight des Tages: Mädels

Freitag: Auch um erstmal das Festivalgelände auszukundschaften haben sich Turbomartin und ich bereits zum frühen Nachmittag auf dem Weg zum Ring begeben. Die erste Band die wir und wegen des geilen Namens angesehen haben war “My Baby Wants To Eat Your Pussy” und ich war geflasht wie viele Leute da waren, wie skurril-witzig die Band war und wie gut das Publikum drauf war. Im weiteren Verlauf des Tages wurden The Hives, Billy Talent, Jan Delay & Disko No. 1, My Chemical Romance, Arctic Monkeys, The White Stripes und zu guter letzt Evanescence bewundert. Highlight des Tages: Billy Talent

Samstag: Obwohl ich am Vortag deutlich als letzter ins Bett gekommen bin, war ich wieder als erster wach und fit. Bier und Co schmeckte auch noch und so wurde der Vormittag mit saufen gammeln verbracht. Die an diesem Tag bestaunten Bands waren: 30 Seconds To Mars, Wolfmother, Papa Roach, Mando Diao, Beatsteaks, Machine Head und noch ein paar Lieder von Slayer. Highlight des Tages: Beatsteaks

Sonntag: Tja, same procedure as every day würde ich mal sagen. Viel Spaß, viel frische Luft, viele coole Menschen. Ab 17 Uhr ging’s zum Ring und dort bespaßten uns Good Charlotte, Velvet Revolver, Korn und drei Stunden Die Ärzte. Wir Sind Helden habe ich dann mehr tot als lebendig auch noch zum Abschluss wahrgenommen. Highlight des Tages: Die Ärzte

Montag: Zelte packen, nach Hause fahren. Highlight des Tages: Zu Hause kacken!

Es war unbeschreiblich geil. Sowohl das Zelten als auch die Musik. Superviele Menschen kennengelernt. Sonnenbrand geholt. Endlos viel Spaß gehabt. Das wird definitiv wiederholt!!

Lösbar oder?

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Fotos: Wikimedia Commons und AStA Augsburg