Archiv für August 2009


Die Kernaussage gleich zu beginn: Miss Sophie und ich waren letztes Wochenende wieder auf’m area4 Festival und war wieder super. Weil ich nicht wirklich was Neues dazu zu erzählen hab und die Festivalfotos auch eher mit ihrer Nichtexistenz glänzen, gab’s eigentlich keinen Grund das Erlebte hier zu verbloggen. Bis ich gerade zufällig über folgendes stolperte:

Accordion Hero

Weil das Bild wie Arsch auf Eimer passt, fühlte ich mich berufen jetzt doch etwas zu schreiben. Zur Strafe erkläre ich den Gag dazu nicht weiter und zeige dafür in wenigen einfachen Absätzen auf warum sich der Bericht zum diesjährigen area4 Festival für den geneigten Leser nicht lohnt.

Es war wieder geilstes Wetter, es gab wieder Fleisch, Ravioli und Dosenbier, man konnte wieder entspannt jederzeit zur Bühne und zurück, wieder konnte man Bands die man zwar hören aber nicht unbedingt sehen brauchte vom Zeltplatz aus verfolgen (leider musste man Bands die man nicht hören wollte trotzdem hören) und es herrschte wieder Glasflaschen- und Generatorenverbot. Alles wie gehabt also. Schlechter als letztes Mal, aber keinesfalls störend, war die Abstinenz des Brausehersteller-Soundwave-Zelts und das Vorhandensein eines Wellenbrechers.

Gute Bands in chronologischer Reihenfolge: Zebrahead, Mad Caddies (!!!), The Offspring, Die Toten Hosen, Rise Against, Panteón Rococó und Farin Urlaub Racing Team. Bis auf Panteón Rococó, die beim herrlichsten Sonnenschein ein mexikanisches Skafest erster Güte abgeliefert haben, alles alte Bekannte.

Scheiße waren: Deftones, Callejon, Bombay Bicycle Club und Faith No More

Und nächstes Jahr? The same procedure as every year, James. :rockbanana_tb:

Gott sagte zu mir: “Suche den heiligen Gral” Was blieb mir anderes übrig als zu folgen? Begonnen habe ich diese meine Suche gestern Abend im Kölner Dom Musical Dome zu Köln. Der Überschrift kann man schon entnehmen was ich dort zu sehen bekam und da Worte das Erlebte nicht beschreiben können folgt ein Video. Wer dieses Witzig findet, findet auch das Musical witzig. So einfach kann’s sein im Leben.

Spamalot kann man übrigens beschreiben als “Die Ritter der Kokusnuss” plus “Always look on the bright side of life”. Skurril, anarchisch, total bescheuert schräg und zum schreien komisch. Letztlich lohnt es sich doch manchmal auf Gott zu hören - der Abend hat sich mehr als gelohnt.

P.S. Hugo Egon Balder war auch im Publikum.