Beiträge in Kategorie: Computerkram


MP3Gain analysiert die durchschnittliche Lautstärke von MP3 Dateien und ändert sie ohne den Qualitätsverlust, der durch erneutes Kodieren entstehen würde, auf ein einheitliches Lautstärkeniveau.

Oder um es Präziser mit den Worten der Macher der Software zu sagen:

“MP3Gain does not just do peak normalization, as many normalizers do. Instead, it does some statistical analysis to determine how loud the file actually sounds to the human ear.
Also, the changes MP3Gain makes are completely lossless. There is no quality lost in the change because the program adjusts the mp3 file directly, without decoding and re-encoding.”

Technisch heißt dieser Vorgang Replay Gain, aber darum geht’s hier ja jetzt nicht.

Die Benutzung der Software erklärt sich von selbst*, daher hier nur ein Hinweis der im Grunde nur als Gedankenstütze für mich dient. Die Standardlautstärkeanpassung beträgt 89 dB, was viel zu wenig ist. Irgendwo hab ich gelesen, dass 92 dB der Lautstärke einer von CD gerippten MP3-Datei deutlich näher kommen. In meinem konkreten Fall musste ich sogar auf 98 dB erhöhen, wobei mir das Programm dann aber bereits Clipping-Probleme angezeigt hat. Beim probe hören ist mir aber nichts Negatives aufgefallen.

MP3Gain ist übrigens Freeware.

Nachtrag: Einen interessanten Artikel zu der Thematik habe ich bei AudioHQ gefunden.

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* Präziser ausgedrückt: Hat sich mir problemlos erschlossen.

Die Version 2 des besten Browser wo gibt ist fertig.

Firefox 2.0

Wolfgang Back und Wolfgang RudolphAls Anfang 2003 die letzte Folge des legendären WDR Computerclubs über den Äther ging, hat mich das schon irgendwie betroffen gemacht. Ich muss zwar zugeben, dass ich die Sendung nicht wirklich regelmäßig geschaut habe, aber immerhin hatte sie mich fast mein ganzes Leben lang begleitet und als richtiger Nerd musste man Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph und ihre irgendwie charmant-schrullige Art einfach lieben.

Ich erinnere mich noch gut an die Folgen in den späten 80er und frühen 90ern, als in der Sendung Computer zerlegt worden, über Heimcomputer gesprochen und neue Techniken wie BTX oder dieses seltsame Gerät namens Internet beleuchtet wurde. Ich glaube die beiden sind schon zumindest Mitschuld, dass ich heute das mache was ich mache.

Doch Totgesagte leben länger und die beiden alten Haudegen fanden offensichtlich keine Ruhe. Und so ist auch der Computerclub wie Phoenix aus der Asche wiederauferstanden. Und zwar als kostenloser, 30 minütiger und professionell produzierter Podcast. Der Name des neuen Formats ist zwar nicht sonderlich originell, aber das tut ja eigentlich Nichts zu Sache. Computer Club Zwei oder CC2 zeugt nicht wirklich von Kreativität. Doch der Inhalt und das lockere geplapper der beiden sorgt einfach dafür, dass man sich sofort wieder Heimisch fühlt. Der Charm der TV-Sendung wirkt tatsächlich auch per Podcast. Das das Bild fehlt stört nicht wirklich und überhaupt ist es fast wieder so als wäre der CC nie weg gewesen.

Das einzige was wirklich fehlt, sind die zum Abschied in die Höhe gereckten Daumen. Damit haben sich Wolfgang² nämlich über zwanzig Jahre lang immer von ihrem Publikum verabschiedet. :(

In diesem Sinne - immer ein Bit übrig behalten! Ich muss jetzt noch meinen 486er zur Telekom bringen!! :thumbup_tb:

Yeah! Ich bin einer von den Geilen! Ich hab’ nämlich eben eine Einladung zu einem Googlemail-Account geschickt bekommen. :aquasmile31:

Ich muss das erstmal kurz erklären: Google hat unlängst einen Mailservice gestartet. Der Name war - bzw. ist so weit ich weiß überall außer in Deutschland - Gmail. In Deutschland nennt sich das ganze halt Googlemail und wenn man’s umdreht wird ein Shu drauß. Is’ aber auch wumpe. Jedenfalls kann sich da nicht jeder dahergelaufene Hinz und Kunz einen Account holen. Man muss von Leuten die schon einen haben, eine Einladung bekommen. Jeder der einen Account hat, hat auch ein bestimmtes Kontingent an Einladungen die er verschicken kann. Klingt jetzt total kompliziert? Naja, ist es eigentlich ja irgendwie auch, aber irgendwie auch nicht. Da ich meinen Account über Tricks und Fake-Accounts bekommen habe, habe ich derzeit aber leider nur mickrige zwei Einladungen die ich verteilen darf. Wer eine haben will, kann sich gerne hier in den Kommentaren melden (Email-Feld ausfüllen nicht vergessen!) und bekommt dann eine. Ich glaube man bekommt mit der Zeit aber auch wieder neue Einladungen die man dann verteilen darf.[1]

Leider war stuessy ohne alles schon vergeben, aber ich bin auch mit Dschie-Mehl zufrieden. Wer also mal Lust hat mir schweinische Emails zu schicken, kann das gerne an diese Adresse tun. Ich würde mich wirklich sehr freuen! Aber wie ich meine Leser kenne (Übrigens letzten Monat 1.677(!!) und Tendenz weiter steigend! Danke dafür!! :D) haben die wieder keinen Bock auf konversation und lassen sich lieber bepieseln berieseln. Die meisten meiner Leser kommentieren ja nichtmal!! Alles F**zen außer Mutti! [sic!] Ich hab’ übrigens im Duden nachgeschaut, das Wort wird selbsterverständlich mit F geschrieben.

Desweiteren möge man mich bitte auch dafür bewundern, dass ich als Deutscher @gmail und nicht @googlemail habe!! Das kann man sich nämlich nicht (!) aussuchen.

[1] Nachtrag am 12.08. um 00:55 Uhr: Google ist schon geil! Die sagen dazu: “Wir können Ihnen zurzeit keine zusätzlichen Einladungen anbieten, selbst wenn Sie nett fragen oder anbieten, sich ‘Google Mail’ auf Ihren Körper zu tätowieren. (Sie wären bestimmt erstaunt, wenn Sie wüssten, was Nutzer für eine Google Mail-Einladung alles tun würden). Google Mail wird Ihrem Konto jedoch nach dem Zufallsprinzip weitere Einladungen gewähren, wenn diese in Zukunft verfügbar werden.” Und ich wollte mir grade schon Gooooooooooooogle auf den Dödel tätowieren lassen. ;)

Ich hab’ gestern aus versehen* Wasser über mein Notebook geschüttet. Jetzt sind irgendwie Teile der Tastatur fritte und ich kann mich nichtmehr anmelden, weil einer der Buchstaben des Kennworts zu den gefritteten Tasten gehört. Kacke das ist!! :aquasmile34:

Muss mal sehen ob ich Heute irgendwo ‘ne USB-Tastatur herbekomme.

Nachtrag um 19:45 Uhr: So, ich komme grade vom Saturn und habe mir ‘ne knorke Tastatur für 5,99 € analysiert. Irgendwie ist das schon endgeil wenn man mal eben zum Potsdamer Platz fährt um ganz normal einzukaufen. Touristen aus der ganzen Welt kommen da hin und sich das mal anzusehen und ich flupp mal eben mit dem Metrobus in 10 Minuten da hin, geh’ zu Saturn, ess’ mir ‘n Donut vom Dunkin’ Donut und flupp wieder nach Hause. Find’ ich echt mögig. :)

* Eigentlich logisch. Wäre ja noch schöner wenn’s absichtlich passiert wäre.

Ich bin immer auf der Suche nach neuer Musik. Damit meine ich jetzt nicht irgendwelche CDs oder MP3s von Leuten, sondern vor allem Namen von neuen Bands die ich noch nicht kenne und eventuell mögen könnte. Auch wenn ich da inzwischen eine recht verlässliche Quelle gefunden habe, ist mein Durst (und vor allem der des MP3-Players) schier unermesslich. Was liegt da näher als im Web nach neuer Musik zu forschen? Aber es ist manchmal echt anstrengend die Rezensionen von z.B. laut.de oder plattentests.de zu lesen. Es ist einfach zu viel (nicht Text sondern Output) und Musik kann man eh nicht lesen, sondern muss man hören.

Jetzt habe ich aber was scheinbar echt Großartiges gefunden. Pandora ist eine Art Webradio-Dienst der genau für diesen Zweck, also das finden von neuen Künstlern und Bands, gemacht wurde. Man gibt ein Lied oder eine Band die man mag ein und Pandora findet passende und ähnlich klingende Musik. Dabei wird sofort ein Live-Stream generiert damit man gleich die gefundene Musik hören kann. Ich muss zugeben, dass ich’s noch nicht wirklich ausgiebig getestet habe, aber es liefert mir bisher wirklich gute Musik. Im Endeffekt habe ich jetzt ein personalisiertes Internetradio mit genau der Musik die ich haben will. (Angeblich auch mit Werbung, aber die habe ich bisher noch nicht bemerkt.)

Der Pferdefuß: Um die Sache sinnvoll nutzen zu können muss man sich registrieren. Das ist an sich noch nicht sonderlich tragisch, aber man muss um sich registrieren zu können leider einen Wohnsitz in USA haben. Naja, irgendwas ist bekanntlich immer. Ich habe einfach die PLZ meiner Stadtvilla in NYC angegeben - steht ja Nix von Hauptwohnsitz! ;)

Über die fraglos unsinnigste Taste einer PC-Tastatur habe ich ja vor geraumer Zeit bereits berichtet. Jetzt ist es Zeit der meiner Meinung nach nervigsten Taste endlich mal einen eigenen Post zu gönnen.

Mir geht die Caps Lock bzw. Feststelltaste gehörig auf den Keks. Es kommt häufig genug vor, dass ich sie beim Tippen aus versehen treffe und dann halt - Überraschung - alles Folgende groß schreibe. Bisher dachte ich immer, dass das mein Problem ist und es sonst vermutlich keinen interessiert. Aber Pustekuchen! Nach kurzer googlesuche habe ich festgestellt, dass das Problem hunderte von Leuten haben. Manche sind so radikal vorgegangen, dass sie die Taste einfach ausgebaut haben oder mit Papier- oder Moosgummistücken irgendwie festgeklemmt haben. Nicht sehr elegant.

Es gibt dutzende von Progrämmchen und Programmen die die Taste entweder deaktvieren oder sogar umbelegen. Aber unter Windows XP braucht man dazu eigentlich keine zusätzliche Software, denn das gewünschte Verhalten lässt sich durch einen Registry-Eintrag steuern. Bei Microsoft gibt’s dazu eine, sogar für meine Verhältnisse zu komplizierte, Beschreibung des Scan Code Mappers. Da Heise schlauer ist als ich haben die den Artikel gerafft und kurzerhand eine Datei zum download angeboten die die entsprechenden Registry-Einträge enthält. Die gibt’s hier. Der Link zum anklicken steht unter “Caps-Lock zum Zweiten” und nennt sich “Listings auf heise online”.

Kurzanleitung: Die runtergeladene Datei entpacken und entweder CapsLockOff.reg (deaktiviert die Feststelltaste komplett) oder CapsLock2Ctrl.reg (aus der Feststelltaste wird eine dritte Strg-Taste) doppelklicken. Das Betriebssystem fragt dann ob die Daten der Registrierung hinzugefügt werden sollen. Dies bestätigt man, startet Windows anschließend neu und kann ab sofort feststelltastenfrei leben.

Mit folgendem SQL-Statement kann man Text in Datenbanken suchen und durch einen anderen ersetzen. Das interessiert jetzt außer mir zwar keinen, aber falls ich mal wieder die URL des Blogs ändern sollte, muss ich nicht extra wieder Google bemühen.

UPDATE wordpress_posts SET `post_content` = REPLACE(`post_content`, 'http://stuessynet.de/wordpress/', 'http://blog.stuessynet.de/') WHERE `post_content` LIKE '%http://stuessynet.de/wordpress/%'

http://stuessynet.de/wordpress/ war das zu suchende und http://blog.stuessynet.de/ das ersetzende. wordpress_posts ist der Tabellenname und post_content der Spaltenname.

Ich habe sogar ein Wordpress-Plugin für genau diesen Zweck gefunden, aber das habe ich noch nicht getestet!

Gut, dass ich diesen Eintrag ausgerechnet heute Poste, wo ich doch die Klausur in WirtschafsR schreiben musste. Naja, beim Heise Verlag gibt’s ja bekanntermaßen jeden Tag aktuelle IT-News. Ein Anbieter namens Universal Bords hat vor einiger Zeit einen Dialer mit Trojaner verbreitet und Heise hat darüber berichtet. Im zugehörigem Forum (bei Heise auch bekannt als Trollwiese) ging’s hoch her und die User haben zum Boykott der Firma aufgerufen und erklärt wie man den Server von denen Lahm legen kann. (In Heise Foren nix besonderes die User (=Trolle) dort gehen ständig auf die Barrikaden und flippen wegen jeder Kleinigkeit aus.)

Wie auch immer, das Dialer-Arschloch war jedenfalls auf’s derbste angepisst und hat Heise verklagt. Und was machen die tollen deutschen Richter? Die geben dem Dialer-Arschloch Recht und Heise muss jetzt dafür Sorgen, dass die User keinen Unfug mehr schreiben. Und warum jetzt die Aufregung? “Sollte sich diese Rechtsprechung durchsetzen, führt das dazu, dass jeder Anbieter, der ungefiltert die Möglichkeit zu Kommentaren bietet, unmittelbar für Rechtsverstöße in den Beiträgen haftet und abgemahnt werden kann”, kommentierte der Justiziar des Heise Zeitschriften Verlags, Joerg Heidrich.

Das eigentlich Problem an der Sache und der Grund warum ich das schreibe ist, dass es damit auch alle anderen Betrifft, die ähnliche Dienste anbieten, wie z.B. Foren, Gästebücher, Blogs und sogar Chats. Wenn also Irgendwer in meinen Kommentaren versuchen sollte eine Anleitung zu Posten wie andere Server lahmzulegen sind, dann kann ich dafür zu Rechenschaft gezogen werden. Und damit Irgendwer hier jetzt nicht die Gelegenheit dazu bekommt, gibt’s zu diesem Post einfach keine Kommentare! :D

P.S.: Ich hatte Gestern zum Glück endlich die Erleuchtung in R und in folgedessen war die Klausur heute eigentlich ein Klacks. Kommen noch Sechs! :(