Beiträge in Kategorie: Leben


Wenn man sich mit neuen Leuten unterhält, man auf die Frage “Und du so beruflich?” wahrheitsgemäß mit “Informatik” antwortet und man wie aus der Pistole geschossen die Phrase “Oh? Ich hab’ da ein Problem mit meinem Computer…” zu hören bekommt.

Die Kernaussage gleich zu beginn: Miss Sophie und ich waren letztes Wochenende wieder auf’m area4 Festival und war wieder super. Weil ich nicht wirklich was Neues dazu zu erzählen hab und die Festivalfotos auch eher mit ihrer Nichtexistenz glänzen, gab’s eigentlich keinen Grund das Erlebte hier zu verbloggen. Bis ich gerade zufällig über folgendes stolperte:

Accordion Hero

Weil das Bild wie Arsch auf Eimer passt, fühlte ich mich berufen jetzt doch etwas zu schreiben. Zur Strafe erkläre ich den Gag dazu nicht weiter und zeige dafür in wenigen einfachen Absätzen auf warum sich der Bericht zum diesjährigen area4 Festival für den geneigten Leser nicht lohnt.

Es war wieder geilstes Wetter, es gab wieder Fleisch, Ravioli und Dosenbier, man konnte wieder entspannt jederzeit zur Bühne und zurück, wieder konnte man Bands die man zwar hören aber nicht unbedingt sehen brauchte vom Zeltplatz aus verfolgen (leider musste man Bands die man nicht hören wollte trotzdem hören) und es herrschte wieder Glasflaschen- und Generatorenverbot. Alles wie gehabt also. Schlechter als letztes Mal, aber keinesfalls störend, war die Abstinenz des Brausehersteller-Soundwave-Zelts und das Vorhandensein eines Wellenbrechers.

Gute Bands in chronologischer Reihenfolge: Zebrahead, Mad Caddies (!!!), The Offspring, Die Toten Hosen, Rise Against, Panteón Rococó und Farin Urlaub Racing Team. Bis auf Panteón Rococó, die beim herrlichsten Sonnenschein ein mexikanisches Skafest erster Güte abgeliefert haben, alles alte Bekannte.

Scheiße waren: Deftones, Callejon, Bombay Bicycle Club und Faith No More

Und nächstes Jahr? The same procedure as every year, James. :rockbanana_tb:

Gott sagte zu mir: “Suche den heiligen Gral” Was blieb mir anderes übrig als zu folgen? Begonnen habe ich diese meine Suche gestern Abend im Kölner Dom Musical Dome zu Köln. Der Überschrift kann man schon entnehmen was ich dort zu sehen bekam und da Worte das Erlebte nicht beschreiben können folgt ein Video. Wer dieses Witzig findet, findet auch das Musical witzig. So einfach kann’s sein im Leben.

Spamalot kann man übrigens beschreiben als “Die Ritter der Kokusnuss” plus “Always look on the bright side of life”. Skurril, anarchisch, total bescheuert schräg und zum schreien komisch. Letztlich lohnt es sich doch manchmal auf Gott zu hören - der Abend hat sich mehr als gelohnt.

P.S. Hugo Egon Balder war auch im Publikum.

Früher musste der Rekognizer immer irgendwie zu den Stars um sie zu rekognizen, heute kommen sie allesamt zu ihm. Letzte Woche saß Hannes Jaenicke bei “uns” im Fonda und Konrad Beikircher wenige hundert Meter weiter vor einem Restaurant. Gestern guckte mich Frank Schätzing kurz an, während er im Fonda auf seinem Apfelnotenbuch seinen neusten Roman schrobte. Heute beim brötchenholen stand wieder mal Michael Kessler hinter mir an der Kasse. Meine Freundin hat letztens Cordula Stratmann im Kreisverkehr fast über’n Haufen gefahren. Dann geistert hier einer rum, den ich schon zweimal fast als Jürgen Vogel erkannt habe. Die Echtheit des letztgenannten konnte aber noch nicht zweifelsfrei bestätigt werden.

Nachtrag: Frank war heute auch wieder da.

Seit gestern Abend macht Zombis töten gleich doppelt so viel Spaß.

40 Zoll (102 cm) Full-HD LCD

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Jaha, gestern Abend war mal wieder Konzert angesagt und zwar Reel Big Fish im Gloria-Theater. Der Konzertbericht ist schnell abgehakt. Die Vorband namens Suburban Legends war durchaus gut und RBF wie erwartet der Knaller. Nur 3-4 Lieder vom neuen (Cover-)Album und dafür jede Menge bekannte Sachen. Rock’n'Roll! :punk_tb:

Da ich vorher noch nie im Gloria war, habe ich nun noch ein paar Wort zu eben diesem zu verlieren. Da das Schild an der Außenfassade aussieht wie das einer 70er Jahre Bowlingbahn, war ich zunächst ein wenig skeptisch, aber innen wurde ich positiv überrascht. Schätzungsweise so groß wie die Live, aber mit von der Bühne weg steigendem Besucherraum. Wer weiter hinten steht, steht höher und kann so trotzdem gut sehen. Super Sache für Hintensteher. Und das das Gloria direkt am Neumarkt liegt ist auch ein unbedingter Vorteil gegenüber den üblichen Verdächtigen wie Live, Palladium und E-Werk - nur 11 Minuten mit der 16 bis nach Hause!

Eigentlich müsste ich jetzt hier irgendwie einen lustigen oder aber wenigstens doch halbwegs lesenswerten Artikel zur letzten Woche verfassen, da ich schließlich von Dienstag bis Freitag in Frankfurt und von Freitag bis Sonntag in Hamburg beim Stumpen und Marteng war. Eigentlich…

Des “Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Wissenschaft, Kultur und Popeln” [sic!] hatte es ja bereits dezent angekündigt und gestern Abend war es nun endlich soweit. Mein Zivi Weibchen und ich pilgerten zum Kölner Palladium um der Andacht zu Ehren des Farin U. beizuwohnen.

Um’s kurz zu machen: Es war saugeil! Trotz Promotour zur aktuellen Scheibe ein schönes Potpourri aus neuen und alten Songs - quasi ein Best-Of aus den vergangenen drei Alben. Ein Racing Team das längst nicht mehr nur reines Beiwerk und Begleitung des Solokünstlers Farin Urlaub ist. Ein tolles Publikum das gut abgegangen ist und neun Japaner* die einem klar machten warum Live besser als Konserve ist. Ja, nach zwei Stunden exzellenter Unterhaltung kann man mit Fug und Recht behaupten: Gobi Todič ist zurück!!

Zum Palladium lässt sich noch sagen, dass ich positiv überrascht bin. Ich kenne den Sound aus dem Schuppen nur als scheiße - total übersteuert und zu laut, aber gestern Abend war’s super. Der Tontechniker hat echt seine Hausaufgaben gemacht. Außerdem gab’s keinen Wellenbrecher, also kam nach vorne wer nach vorne wollte. So muss das sein! :punk_tb:

BTW: Sa, 27.12.2008. The Busters. LMH, Köln. Anyone??

* Nicht zu verwechseln mit drei Chinesen

Anfang Juni bot sich uns auf unserem Innenhof ja folgendes Bild…
7 kleine Entenküken

Nach gut vier Monaten sind die Enten groß. Leider haben von den ursprünglich sieben Küken trotz viel Pflege nur die vier Männchen überlebt. Diese wurden heute im nahe gelegenen Volksgarten in die Freiheit entlassen.

Was machen die Männer natürlich als erstes…? Sie schwimmen der erstbesten Frau hinterher. :)

Jungs! Kleiner Tipp für euch! Haltet mal nach dieser geilen Sau Ente ausschau…

Eine Frage die ich mir drei Jahre lang stellen musste. Inzwischen habe ich mich für letzteres entschieden, da Spree irgendwie nach DDR Waschmittel und Rhein nach “ist bereits sauber, muss man nicht waschen” klingt. Guter Grund? Ja! :)

Wie ich jetzt darauf komme? Ich hab’ eben beim Essen die hier verlinkte Postkarte gesehen. Mehr steht nicht drauf. Auch nicht auf der Rückseite. Kein Hinweis um was es geht, keine Werbung, kein Nix. Fand ich aber irgendwie sehr mögig.

So ist das mit der Liebe. Kaum meint man die Richtige gefunden zu haben, findet man eine Neue die noch viel besser ist. So geschehen dieses Wochenende in Lüdinghausen (zwischen Dortmund und Münster). Keine Sorge mit Frau S. und mir ist alles mehr als im grünen Bereich, aber was die Liebe zu (Mehrtages-) Festivals angeht da bin ich frisch verliebt. Dieses Wochenende war ich nämlich auf’m Area 4 und bevor ich anfange zu berichten muss ich erstmal mein Deutsches Wörterbuch der Superlative rauskramen, um mich in der nun unweigerlich folgenden Lobhudelei nicht immer wiederholen zu müssen.

Ich fang’ einfach mal an. Aus Gründen konnten wir erst Freitag am frühen Nachmittag auf dem Festivalgelände aufschlagen. Trotzdem haben wir einen super Platz für unser Zelt gefunden und konnten dann erstmal Bier trinken in Ruhe die Lage sondieren. ZeltplatzDas ganze Gelände - also Zeltplatz inklusive Konzertbereich - hat eine sehr überschaubare Größe. Das ist schon mal sehr gut; vom Zelt zur Bühne keine 5-10 Minuten Gehweg. Man kann die Bühne (und wenn man sich lang macht die Künstler auf selbiger) sogar vom Zeltplatz aus sehen und hören. Einen Wellenbrecher vor der Bühne gibt es auch nicht. Perfekt! KölschDas bekannte Soundwave Tent des Brauseherstellers, die Bier-, Fress- und Merchandisebuden - alles alte Bekannte. Okay, die Bierbuden sind besser weil’s Beck’s statt Bit gibt, aber wir haben ja eh unser eigenes Bier Kölsch dabei. Glasflaschen sind übrigens nicht erlaubt, aber Dosenbier ist eh viel rock’n'rolliger. Was auch nicht erlaubt ist und wofür ich die Veranstalter jetzt noch küssen könnte (wenn’s alles Frauen wären) ist das Verbot von Generatoren. Noch nie so eine Ruhe auf’m Zeltplatz erlebt. Das sollte bei RaR echt auch eingeführt werden.

Plain White T’sAber komme ich doch mal zu den Bands. Angefangen hat’s für uns im Grunde erst Freitag Abend um 19:45 Uhr mit den Plain White T’s. Die waren überraschend gut. Okay, ich kannte bisher ehrlich gesagt auch nur Hey There Delilah - die Schlafschnulze mit der die in den Charts waren. Aber wie schon geschrieben, die waren halt doch überraschend gut. Anschließend rumgeknüppel und geprügel bei Bad Religion. Ja, die sind immer noch so geil wie früher - mit früher meine ich übrigens RaR08. Achtung Jazz!Tja und dann leitete eine junge aufstrebende Kapelle aus Berlin das Jazzfäst ein. Die Ärzte haben zwar nur ein routiniertes Konzert ohne große Überraschungen gespielt, aber selbst wenn die schlecht sind (was sie ja nun wirklich nicht waren) sind sie halt immer noch besser als die meisten anderen. Vielleicht hab’ ich die auch nur schon zu oft gesehen oder so. Jedenfalls war der Freitag schon mal super. Zähneputzen. Schlafen. Samstag.

GrillfestEin unglaubliches Wetter ließ Bier und Grillfleisch noch 10x besser schmecken und den laut Spielplan eh schon besten Tag noch besser machen. Less Than Jake waren so unglaublich geil, dass ich dazu echt das oben erwähnte Synonymlexikon bräuchte um hier passende Worte zu finden. Dummerweise schreibe ich diesen Text grade in der S-Bahn und habe weder Wörterbuch noch Internet… aber das gehört hier ja jetzt irgendwie so gar nicht hin. Weiter im Text.

MetallgabelLTJ aus GNV FLA waren super, dann kam Pennywise. So geschrieben klingt das jetzt als wären Zweitere doof gewesen. Waren sie zwar nicht, aber mit denen werde ich musikalisch irgendwie trotzdem nicht so recht warm. Die Bro Hymn oder wie das Lied nochmal heißt, war aber definitiv einer Hymne würdig. Es folgten Madsen. Je öfter ich die höre, desto besser finde ich die irgendwie. Erst hatte ich mich ob des guten Wetters nur auf die Wiese gepflätzt, aber dann wollte ich die doch auch sehen und wir standen wieder.

Soundwave Tent des Herstellers einer koffeinhaltigen LimonadeAus irgendeinem Grund dachte ich, dass EL*KE gut sind und so sind wir rüber in’s Cola-Zelt gegangen… War ein Fehler, die waren scheiße. Naja, ein Fehler war’s nicht, das Geile an Area 4 ist ja auch, dass man jederzeit zwischen Bühne, Soundwave Tent, Bierstand und Zeltplatz wechseln kann ohne Angst haben zu müssen, dass man bei “seiner” Band nicht mehr vorne sein kann.

Särsch und BandAls nächstes stand dann Serj Tankian and the F.C.C. an und ich hab gemerkt, dass ich den Kerl hasse. Das meine ich natürlich nicht so, sondern habe ich nur geschrieben um auszudrücken, dass er so einen geilen Auftritt hingelegt hat, dass ich mich fragen muss warum er das letztens bei seinem Konzert nicht auch schon gemacht hat. Der hat so Bock gehabt zu spielen! Hat faxen auf der Bühne gemacht, hat Variationen seiner Songs auf der Bühne zum Besten gegeben. Dafür sind Konzerte da und nicht um einfach nur langweilig die CD runterzuspielen. Jedenfalls supergeil was er da am Samstag gemacht hat.

Bißchen verschwitzt, aber geht nochNach Serj kam Millencolin (Melancholy!) und es wurde wieder gemosht was das Zeug hält. Blaue Flecken, kaputte Beine und Rücken inklusive. Hab ich übrigens schon die unglaubliche Staubwolke erwähnt die wegen des munteren Treibens im Pit die Luft eindickte? Schweiß und Staub! Fuck yeah!

Ich wollte eh nicht und die Frau auch nicht mehr so recht, also haben wir uns The Hives vom Zeltplatz aus reingezogen. Ist das Geil? Chillig am Zelt sitzen, das Bier in der Hand und dabei in guter Lautstärke Walk Idiot Walk hören? Beim Zähne putzen Hate to Say I Told You So und beim einschlafen Tick Tick Boom hören.

JoschaDas Line-Up vom Sonntag war schwach. Das war aber kein Problem, das war im Gegenteil in meinen Augen eine gute Sache. So konnten wir den Tag richtig gemütlich angehen. Nach’m Frühstück in der Sonne gelegen, ein bisschen Louis XIV gesehen, beim grillen das geschrammel von The Blackout und beim Zelt abbauen das Oh Yeah von The Subways gehört. Apocalyptica, Goldfinger und Slipknot Soulfly hätte ich mir zwar auch mal angeguckt, hab ich aber nicht und ist mir auch wumpe.

Geiles Wetter (schon fast zu warm), absolut geile Bands, eine super Atmosphäre, 15.000+ Rocker, keine Emos, 90 Minuten von Köln entfernt… Als Fazit kann man sagen, dass das mehr als nur eine eine kurze Affäre war - das ist die wahre Liebe. :wub_tb:

P.S. Da ich den Link im Text nirgendwo unterbringen konnte, sag ich hier noch, dass der WDR Rockpalast auch da war. GEZ ist also doch für irgendwas gut.

Volles Haus bei Bad Religion
Foto: © WDR / Thomas von der Heiden 2008

P.P.S. Die nächste Area 4 Open-Air-Sause findet vom 21. bis 23. August 2009 statt. Am 4. September startet der Vorverkauf. ;)

Heute ganz spontan das gute Wetter ausgenutzt und ‘ne kleine Fahrradtour am Rhein gemacht. Aber das ist gar nicht der Grund für diesen Post, sondern das was ich auf dem Weg ansehen musste…
WTF
Ja, der liegende Mensch ist in Frischhaltefolie eingewickelt.

Grade auf unserer Terrasse gesichtet…

Eichhörnchen

Das ist übrigens nur eins von mindestens drei Eichhörnchen die in der großen Kastanie in unserem Hof leben. Wer hätte gedacht, dass mitten in Köln so viel Natur zu Hause ist. “Unsere” Enten (man erinnert sich?) sind - wenn auch inzwischen längst keine Küken mehr - auch weiterhin quietschfidel und das obwohl vor wenigen Tagen die Elternente abgehauen ist.

Nachtrag um 18:12 Uhr: Sooo groß…
Enten

Was tun wenn einem die eigene Heimat grau und trostlos vorkommt? Man fährt in’s Ausland - nach Hessen.

Stuessy in Paddelaction

Die Maus und ich haben unsere sieben Sachen gepackt, haben auf den Wetterbericht gepfiffen und sind zum Kanufahren an die Lahn gefahren. Diesmal nicht nur so ein bisschen rumpimmeln wie 2007, sondern das Maximum aus einem Wochenende machend eine 2-Tagestour mir Übernachtung im Zelt gebucht.

Ina in Paddelaction

Samstag sind wir 17km von Dorlar nach Solms und Sonntag weitere (fast) 17km von Solms (fast) nach Weilburg gepaddelt. Die Sonne hat uns am Samstag Arme, Beine und Gesicht verkokelt, aber zum Glück konnte uns der leichte Regen am nächsten Tag ein wenig abkühlen. Sonderlich anstrengend war’s Alles in Allem eigentlich nicht, dafür sehr erholsam und lustig. Der perfekte Kurzurlaub. Fanden die Gänse auch…

Hier machen auch Gänse Urlaub

Ist das geil oder ist das geil? Ich hab’ am Donnerstag in den US of A eine knappe handvoll T-Shirts bestellt und Montag (eigentlich Sonntag, aber FedEx liefert da nicht aus) war das Paket schon bei mir! Der Hammer oder? Da brauchen ja Pakete innerhalb Deutschlands oftmals länger.

Trotz heftiger 28,99$ Versandgebühren hat mich in der Endsumme das einzelne T-Shirt weniger gekostet, als vergleichbare mich hier kosten würden. Der schwache Dollar macht’s möglich. Achso und Zollgebühren musste ich auch keine zahlen obwohl der Zoll das Paket geöffnet und kontrolliert hat. Hooray for globalization!

Und weil’s grade so schön zu einer meiner Neuerwerbungen passt:

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