Spider Emo-Man 3
Stuessy am Mittwoch, 9. Mai 2007 um 00:28 Uhr
Ich hab überhaupt keine Lust das jetzt zu verbloggen. Ich war in Spider-Man 3 im Kino in Leverkusen und war toll.
Ich hab überhaupt keine Lust das jetzt zu verbloggen. Ich war in Spider-Man 3 im Kino in Leverkusen und war toll.
Außer ‘ner Vorschau auf ProSieben habe ich noch Nix davon gesehen und behaupte jetzt trotzdem schon mal, dass diese Serie großes Hit-Potential hat. Sie heißt Dr. Psycho - Die Bösen, die Bullen, meine Frau und ich und Christian Ulmen (u.a. MTV-Rotzlöffel und Herr Lehmann) spielt die Hauptrolle.

Foto: ProSieben/Kai Schulz
Ein kurzer Umriss: Dr. Max Munzel ist Polizeipsychologe und wird der SoKo gegen organisierte Kriminalität zugeteilt. Dort trifft er auf skurrile Kollegen die alle durchaus selber einen Psychiater gebrauchen könnten. Hier versucht er sich auf seine äußerst bizarre Art als Polizist zu behaupten und nebenbei noch seine Ehe zu retten. Der einzige “normale” in der Serie ist Freud - Munzels Hund.
Die Serie wurde Ulmen von einem der Stromberg “Erfinder” auf den Leib geschrieben und versucht einen realistischen Krimi mit echten Menschen zu erzählen, der aber gleichzeitig auch noch sehr komisch sein soll. Der Humor kann mit Christian Ulmen und dem Stromberg-Produzent eigentlich nur gut sein. Mehr wird man aber erst Morgen ab 21:15 Uhr wissen.
Hiermit wird offiziell verordnet, dass sich jeder Leser Morgen (Montag, 05. März 2007) um Punkt 22:45 Uhr vor einem Fernseher mit empfangsbereitem Pro 7 einzufinden hat! Dann startet nämlich endlich die lang ersehnte dritte Staffel vom besten “schlimmsten Chef aller Zeiten” Bernd Stromberg!
Keine Ausreden. Wer nicht gehorcht, wird standesrechtlich erschossen.
Nachtrag am 05.03.2007 um 14:59 Uhr: Es meldet sich Stuessy aus dem Hauptstadtstudio Berlin. Wie ich soeben erfahren habe spitzt sich die Sache zu. Die Fernsehpflicht wurde um eine weitere halbe Stunde verlängert. Leser dieses Blogs müssen sich nun bereits um 22:15 Uhr vor einem Pro 7 zeigendem Fernsehgerät einfinden, da dann neue Folgen der supercomedy Switch - gut versteckt unter dem Tarnnamen Switch Reloaded - gezeigt werden.
Ich hab keine Lust auf eine Rezension, dass können Andere deutlich besser. Deshalb erwähne ich hier nur, dass ich in Leverkusen in 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug war und ich mich trotz heftiger Abneigung gegen deutsche Filme bestens unterhalten fühlte.
Normalerweise gehe ich ja nicht gerne ins Kino, weil im Kino immer nur Kackärsche Nervköppe sitzen. Also Menschen die entweder die ganze Zeit labern, vor sich hin stinken, zwei Stunden kerzengrade und unbequem genau vor mir sitzen oder aus diversen Gründen einfach so die ganze auf den Sack gehen. Das war heute mal anderes. Wir waren zu zweit und hatten eine Privatvorstellung nur für uns. Der gesamten Kinosaal für uns alleine! So macht Kino Spaß! Nächstes mal miete ich wieder den ganzen Saal. 
Nachdem wir festgestellt haben, wie schnell und einfach wir von hier in den Cinedom Köln kommen, haben wir uns entschieden heute in Selbigen zu gehen - außerdem ist heute Kinotag (Und Dienstag. Und Mittwoch. Aber das tut Nix zur Sache.) und daher ist der Eintritt auch für Studenten bezahlbar.
Da wir Männer sind, haben wir uns für die filmgewordene Männlichkeit par excellance entschieden, namentlich Crank. Was kann man zu dem Film schon sagen? Chev Chelios ist saucool und ein Auftragskiller. Zweiteres ist suboptimal, denn deswegen hat er nun Gift im Körper. Aber er hat die Freundin im Herzen, den Wunsch nach Vergeltung im Kopf und - wenn’s schlecht läuft - nur noch eine Stunde zu leben. Mehr Plot braucht man nicht um ein 90 minütiges Feuerwerk zu zünden, das derbe kracht und knallt. Der schräge Humor, die politische Unkorrektheit und die hohe Gagdichte tun ihr übriges um den Film zu dem Besten zu machen, was ich seit langem im Kino gesehen habe. Was in den frühen Neunzigern Die Hard und Bruce Willis war, ist jetzt ohne Zweifel Crank und Jason Statham.
Fazit: Kultverdächtig und männlicher als Arschbehaarung!
Es heißt eigentlich Kinobesuch, aber ich finde es so schöner. Wenn’s jetzt bereits Klick gemacht hat dann weiß man, dass ich in „Lord of War“ war. Wenn nicht, dann kann ich ja jetzt sagen, dass ich in „Lord of War“ war. Der Film war ganz Okay – hat mich nicht aus den Socken gehauen, aber verschwendetes Geld war’s auch nicht. Studentenrabatt im UCI ist ‘ne gute Institution.
Um etwa 23 Uhr war der Film vorbei und ich mit einem angebrochenem Abend am Bahnhof Zoo. Da’s mir hier aber viel zu unmögig war, bin ich zu meiner Kneipe in Mariendorf gefahren. Da war’s aber brechend voll und da hatte ich gar keinen Bock drauf. Also bin ich einfach dran vorbei und dann nach Hause gegangen. Eigentlich wollte ich noch zu KFC, aber wer schonmal mit mir in Berlin war weiß, dass Berlin in vielen Situationen Abends auch am Wochenende die Bürgersteige hochklappt. So habe ich halt Toast gegessen und gucke jetzt das WM-Endspiel von 1974 Bundesrepublik gegen Niederlande in voller Länge auf RBB.
Zum Glück habe ich noch Chips und Bier da.
01:07 Uhr!!! Wir haben die Juffen 2:1 geputzt!
DEUTSCHLAND IST WAR WELTMEISTER!!!!!! 
Edit am 05.03. um 22:44 Uhr: Der Sonntag war zu lahm für’n eigenen Eintrag. Nix passiert. Das erste Mal dieses PQ bei KFC gegessen, Abends ‘ne Stunde durch’n Schnee spaziert und anschließend “The Others” geguckt.
Heute habe ich den Tag über an sich erstmal Nichts gemacht, aber ich habe mich dann dazu entschieden Abends doch ins Kino zu gehen. Für Kino (5,50€) plus Nacho-Menü (6,60€) habe ich mehr ausgegeben als für alle Mittagessen der vergangenen Woche zusammen. Aber Scheiß drauf! Meine Küche wurde gestern abgeholt und die Kohle dafür habe ich auch Problemlos bekommen.
Kommen wir zum Film. Ich war in „Jarhead – Willkommen im Dreck“. Kurzfazit für alle die keine Lust haben weiterzulesen: Geil! Anschauen!
Die Langfassung folgt auf dem Fuße. Der Film ist ein Golfkriegssoldatendrama und beruht auf den Aufzeichnungen des US-Marinesoldaten Anthony Swofford. Swoff (gespielt von Jake Gyllenhaal) ist auch der Protagonist um den es sich in dem Film dreht. Ein 20 jähriger Soldat der Anfang der 90er als hochmotivierter, gut ausgebildeter Scharfschütze in einen Krieg geschickt wird, der bekanntermaßen aus der Luft entschieden wurde. Das ist auch die Haupthandlung des Films. Immer wenn das Marinecorps ankommt, waren die Flugzeuge schon da. Alles ist immer schon entschieden und unsere Soldaten kommen bis zuletzt nicht zum Schuß. Der Krieg wird ihnen regelrecht vorenthalten. Die meiste Zeit verbringen sie mit Machospielen wie Wetten, Football und Masturbieren. Was sich hier jetzt eventuell langweilig anhört ist ein anspruchsvoller, spannender, nicht allzu gewaltätiger und überraschenderweise sehr humorvoller Film. Das beste an dem Film ist der fehlende US-Pathos (der Regisseur ist schließlich Brite!) und, dass Krieg weder verteufelt noch vergöttert wird – Krieg ist einfach da.
Zwei Szenen die mir besonders gut gefallen haben. Noch im Ausbildungscamp in den Staaten schauen sich die Marines Coppolas „Apocalypse Now“ an. Der berühmte Hubschrauberangriff zu Wagners Musik wird mit Gesang, Jubel und Beifall begleitet. Später im Film als die Soldaten durch ein von Flugzeugen zerstörtes Schlachtfeld gehen, werden sie von einem Hubschrauber überflogen der laut Musik von den Doors über die Außenlautsprecher spielt. Swoff meint dazu nur enttäuscht „Das ist Vietnamkrieg-Musik! Haben wir noch nichtmal unsere eigene verdammte Musik?“
Stuessy sagt: Absolut sehenswert!
Syd Pørk? Das ist Dänisch* und heißt “South Park”. So oder so ähnlich müsste der Film den ich eben im Kino gesehen habe wohl richtig heißen. Allerdings läuft er hier unter dem Namen Terkel in Trouble. Damit hätte ich den Humor des Films auch schon erklärt. Wer South Park mag (und ich mag South Park) der wird den Film bestimmt auch mögen. Aber der Reihe nach:
Terkel ist ein ganz normaler Siebtklässler der in der Schule gemobbt wird. Doch weder sein Gangster-Kumpel Jason mit Eisenrohr, noch seine kettenrauchende Mutter mit den besten Gesundheitstips der Welt, noch sein notorisch nein-sagender Vater, noch der neue Waldorfschüler-Lehrer Gunnar können ihm da helfen. Erst als auch Terkel anfängt die fette Klassenkameradin Dorit zu mobben wird er von seinen Peinigern Sten und Saki in Ruhe gelassen und sogar in derern Kreis akzeptiert. Doch da fangen die Probleme für Terkel scheinbar erst richtig an…
Der Film ist ein Computeranimationsfilm der in einem bewusst comicartig gerendertem Stil gehalten ist. Heißt in dem Fall Gummigelenke und Glubschaugen. Wie schon gesagt ist der Film mit derbem extrem überzeichnetem Humor und sogar literweise Pixelblut gespickt. Die Story ist für einen Animationsfilm durchaus gut und das Ende ist in meinen Augen sogar recht überraschend ohne zu Konstruiert zu wirken.
Noch nicht überzeugt? Ausnahmslos alle Stimmen werden von Bela B. Felsenheimer gesprochen und das macht der richtig gut! 
Fazit: Muss man nicht zwingend im Kino gesehen haben, aber da ich eh mit Turbomartin und Fraggy der einzige im Kino war, hatten wir quasi eh ‘ne Privatvorstellung!! Sehr gut.
P.S. Ich hasse öffentlich Verkehrsmittel. Nicht nur, dass ich um 21:54 aus dem Kino kam, mein Zug um 21:54 abgefahren ist, der nächste erst um 22:54 kam, nein, öffentliche Verkehrsmittel sind auch voll mit Leuten. Und Leute sind scheiße! Fast ausnahmslos Alle! Entweder Laut, oder nervig oder spielen PSP oder… ach, ich weiß warum ich so gerne alleine mit meinem eigenen Auto fahre!
* eigentlich “Syd Park” aber das sieht so undänisch aus! 