Beiträge in Kategorie: Geblubber


Wenn man sich mit neuen Leuten unterhält, man auf die Frage “Und du so beruflich?” wahrheitsgemäß mit “Informatik” antwortet und man wie aus der Pistole geschossen die Phrase “Oh? Ich hab’ da ein Problem mit meinem Computer…” zu hören bekommt.

Gott sagte zu mir: “Suche den heiligen Gral” Was blieb mir anderes übrig als zu folgen? Begonnen habe ich diese meine Suche gestern Abend im Kölner Dom Musical Dome zu Köln. Der Überschrift kann man schon entnehmen was ich dort zu sehen bekam und da Worte das Erlebte nicht beschreiben können folgt ein Video. Wer dieses Witzig findet, findet auch das Musical witzig. So einfach kann’s sein im Leben.

Spamalot kann man übrigens beschreiben als “Die Ritter der Kokusnuss” plus “Always look on the bright side of life”. Skurril, anarchisch, total bescheuert schräg und zum schreien komisch. Letztlich lohnt es sich doch manchmal auf Gott zu hören - der Abend hat sich mehr als gelohnt.

P.S. Hugo Egon Balder war auch im Publikum.

Früher musste der Rekognizer immer irgendwie zu den Stars um sie zu rekognizen, heute kommen sie allesamt zu ihm. Letzte Woche saß Hannes Jaenicke bei “uns” im Fonda und Konrad Beikircher wenige hundert Meter weiter vor einem Restaurant. Gestern guckte mich Frank Schätzing kurz an, während er im Fonda auf seinem Apfelnotenbuch seinen neusten Roman schrobte. Heute beim brötchenholen stand wieder mal Michael Kessler hinter mir an der Kasse. Meine Freundin hat letztens Cordula Stratmann im Kreisverkehr fast über’n Haufen gefahren. Dann geistert hier einer rum, den ich schon zweimal fast als Jürgen Vogel erkannt habe. Die Echtheit des letztgenannten konnte aber noch nicht zweifelsfrei bestätigt werden.

Nachtrag: Frank war heute auch wieder da.

Seit gestern Abend macht Zombis töten gleich doppelt so viel Spaß.

40 Zoll (102 cm) Full-HD LCD

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Eigentlich müsste ich jetzt hier irgendwie einen lustigen oder aber wenigstens doch halbwegs lesenswerten Artikel zur letzten Woche verfassen, da ich schließlich von Dienstag bis Freitag in Frankfurt und von Freitag bis Sonntag in Hamburg beim Stumpen und Marteng war. Eigentlich…

Anfang Juni bot sich uns auf unserem Innenhof ja folgendes Bild…
7 kleine Entenküken

Nach gut vier Monaten sind die Enten groß. Leider haben von den ursprünglich sieben Küken trotz viel Pflege nur die vier Männchen überlebt. Diese wurden heute im nahe gelegenen Volksgarten in die Freiheit entlassen.

Was machen die Männer natürlich als erstes…? Sie schwimmen der erstbesten Frau hinterher. :)

Jungs! Kleiner Tipp für euch! Haltet mal nach dieser geilen Sau Ente ausschau…

Eine Frage die ich mir drei Jahre lang stellen musste. Inzwischen habe ich mich für letzteres entschieden, da Spree irgendwie nach DDR Waschmittel und Rhein nach “ist bereits sauber, muss man nicht waschen” klingt. Guter Grund? Ja! :)

Wie ich jetzt darauf komme? Ich hab’ eben beim Essen die hier verlinkte Postkarte gesehen. Mehr steht nicht drauf. Auch nicht auf der Rückseite. Kein Hinweis um was es geht, keine Werbung, kein Nix. Fand ich aber irgendwie sehr mögig.

Heute ganz spontan das gute Wetter ausgenutzt und ‘ne kleine Fahrradtour am Rhein gemacht. Aber das ist gar nicht der Grund für diesen Post, sondern das was ich auf dem Weg ansehen musste…
WTF
Ja, der liegende Mensch ist in Frischhaltefolie eingewickelt.

Grade auf unserer Terrasse gesichtet…

Eichhörnchen

Das ist übrigens nur eins von mindestens drei Eichhörnchen die in der großen Kastanie in unserem Hof leben. Wer hätte gedacht, dass mitten in Köln so viel Natur zu Hause ist. “Unsere” Enten (man erinnert sich?) sind - wenn auch inzwischen längst keine Küken mehr - auch weiterhin quietschfidel und das obwohl vor wenigen Tagen die Elternente abgehauen ist.

Nachtrag um 18:12 Uhr: Sooo groß…
Enten

Was tun wenn einem die eigene Heimat grau und trostlos vorkommt? Man fährt in’s Ausland - nach Hessen.

Stuessy in Paddelaction

Die Maus und ich haben unsere sieben Sachen gepackt, haben auf den Wetterbericht gepfiffen und sind zum Kanufahren an die Lahn gefahren. Diesmal nicht nur so ein bisschen rumpimmeln wie 2007, sondern das Maximum aus einem Wochenende machend eine 2-Tagestour mir Übernachtung im Zelt gebucht.

Ina in Paddelaction

Samstag sind wir 17km von Dorlar nach Solms und Sonntag weitere (fast) 17km von Solms (fast) nach Weilburg gepaddelt. Die Sonne hat uns am Samstag Arme, Beine und Gesicht verkokelt, aber zum Glück konnte uns der leichte Regen am nächsten Tag ein wenig abkühlen. Sonderlich anstrengend war’s Alles in Allem eigentlich nicht, dafür sehr erholsam und lustig. Der perfekte Kurzurlaub. Fanden die Gänse auch…

Hier machen auch Gänse Urlaub

Ist das geil oder ist das geil? Ich hab’ am Donnerstag in den US of A eine knappe handvoll T-Shirts bestellt und Montag (eigentlich Sonntag, aber FedEx liefert da nicht aus) war das Paket schon bei mir! Der Hammer oder? Da brauchen ja Pakete innerhalb Deutschlands oftmals länger.

Trotz heftiger 28,99$ Versandgebühren hat mich in der Endsumme das einzelne T-Shirt weniger gekostet, als vergleichbare mich hier kosten würden. Der schwache Dollar macht’s möglich. Achso und Zollgebühren musste ich auch keine zahlen obwohl der Zoll das Paket geöffnet und kontrolliert hat. Hooray for globalization!

Und weil’s grade so schön zu einer meiner Neuerwerbungen passt:

Gestern mit Lagwagon in der Live ge(punk)rockt und heute schon Geburtstag. Wow! Was für ein Mann. Die Girls können’s auch kaum fassen…

Girls beten Stuessys Foto an

Quelle: PhotoFunia

P.S. Mit der Überschrift bin übrigens nicht ich, sondern Lagwagons Big Bitch gemeint. Aber das ist ein Insider… Und Joey mit Schnäuzer sieht auch scheiße aus. Naja, was interessiert mich wie die aussehen.

Paella und Estrella sind von der Speisekarte gestrichen… :(

Jetzt ist es endlich richtig offiziell!! Und weil ich ein verpickelter, die Sonne meidender, 24/7-WoW-spielender, Angst vor Frauen habender, dicke Hornbrille und Pollunder tragender, Star Trek guckender, Sammelkarten spielender und ständig “omglol”-sagender Informatiker bin, ist mein Auto jetzt sogar richtig 1337 geworden!!

kai532.jpg

P.S. Nur eins der obigen Clichés ist wirklich wahr. ;)

Wat ‘ne Woche! Gleich am zweiten Tag des noch jungen Jahres mit dem ICE erster Klasse nach Hamburg gebraust um dort drei Tage der Völlerei zu fröhnen einem Seminar beizuwohnen, nur um am anschließenden Wochenende dem freundlichen Blogger aus der Nachbarschaft zu zeigen wie man Großstadtluft schnuppert.

Man muss dazu sagen, dass sowohl Herr Turbomartin als natürlich auch Herr Stuessy ziemlich jungfräulich im Wissen um gute Ausgehlokalitäten in Hamburg sind. Und was macht man als Jungfrau in Hamburg? Rrrischtisch, man geht auf die Reeperbahn.

Das Unternehmen “Reeperbahn” wäre allerdings fast schon beim Start gescheitert. Das lag nicht an der ausgezeichneten aber ohne Pizzaschachtel gelieferten Pizza, sondern an den inversen Bankräubern der Hamburger Sparkasse. Diese haben uns nämlich beinahe um unser gesamtes Gespartes geprellt, indem sie jedem von uns den zehnfachen Zehnt von √5929 Euro geklaut haben! Schweine!

Endlich im Kiez angekommen wussten wir nicht so Recht was wir dort eigentlich suchten und sind daher recht schnell weiter Richtung Altona entschwunden. Dort gab’s ‘ne Kölsch Kneipe und wir waren für’s erste glücklich. Mit Hilfe eines archaischen internetähnlichen Informationssystems* (AII) konnten wir von dort aber eine angemessene Lokalität auf’m Kiez ausmachen und sind wieder zurück zur Reeperbahn. Schließlich mussten wir ja auch unser 3-Tages-Ticket für die Öffentlichen irgendwie ausnutzen. Der Laden war zwar um 23:30 Uhr noch total leer, aber es gab ein bequemes Zwei-Mann-Sofa, gute Musik und Beck’s. Mehr braucht man doch nicht zum Glücklichsein.

Der Samstag begann dann sehr ruhig… Seeehr ruhig. Und zwar mit stundenlangem Gegen-die-SNES-CPU-beim-NBA-Jam-verkacken. Irgendwann konnten wir vor Daumenschmerzen nicht mehr weiterdaddeln und so gab’s dann gefrustet erstmal was zu Futtern. Und zwar liebevoll selbstzubreiteten Nudelauflauf. So gestärkt wendeten wir uns den nächsten Challenges zu. Nämlich Knight Rider auf DVD gucken, IKEA-Möbel aufbauen und Abendplanung. Bei letzterem halfen uns Teile des AIIs des Vortags in Kombination mit einem Plugin** welches Turbomartin glücklicherweise zu Hause hatte.

Um hier mal endlich zu einem Ende zu kommen. Es ging zu einer weiteren angemessenen Lokalität auf’m Kiez und da blieben wir auch bis in die frühen Morgenstunden. Hier war’s zwar zunächst auch noch sehr leer, aber zumindest später war mehr los. Die Frauenquote war sogar so hoch, dass die Weibchen schon unaufgefordert zu uns gekommen sind. Die Musik dort war super, das Bier trinkbar, die DVD ohne Ton und nach der x-ten Wiederholung langweilig, aber das Publikum ob seiner Skurrilität sehr amüsant.

Weil’s keinen Red Chick0rn auf der Reeperbahn gibt, gab’s beim Turbomartin noch Spongebob-Sandwiches. Um 5:00 Uhr ging’s ins Bett und um 8:00 Uhr wieder raus. Die erstklassige Rückfahrt im IC, war im Gegensatz zum ICE (s.o.), eher zweitklassig, aber die Begrüßung in Köln war dafür auf keiner Skala mehr meßbar. 5 Sterne deluxe sozusagen und damit schließt sich der Kreis zum Tor der Welt.

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* Flyer, Stadtmagazine und Haltestellen-Stadtpläne

** ADAC Reiseführer Hamburg

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